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Zwiespältige WM-Bilanz von Swiss Athletics

Der Schweizer Exploit blieb an den Weltmeisterschaften in Berlin aus. Immerhin schnitten 75 Prozent des 13-köpfigen Teams besser ab als auf dem Papier zu erwarten war.

Hansruedi Müller, der Präsident von Swiss Athletics, und Peter Haas, der Technische Direktor, stellten mit Genugtuung fest, dass acht der elf bis gestern gestarteten Schweizer (inkl. Staffel) insofern zufriedenstellend kämpften, indem sie einen besseren Rang herausholten als dies auf Grund der vorher erbrachten Leistungen im Vergleich zur Konkurrenz zu erwarten war. "Allerdings", so Haas, "bezüglich Exploits bewegen wir uns am unteren Rand der Erwartungen."

Immerhin sorgten Stabspringerin Nicole Büchler, die ihren Landesrekord egalisierte und mit 4,50 den Finaleinzug nur knapp verpasste, sowie die Mehrkämpfer Linda Züblin und Simon Walter (mit Spitzenleistungen in einzelnen Disziplinen neben Ausrutschern in anderen) für solche Exploits. Züblin verbesserte im Rahmen des Siebenkampfes sogar den Schweizer Rekord im Speerwerfen. Den grössten Sprung gegenüber der statistischen Vorgabe machte 200-m-Läufer Marco Cribari mit einer Verbesserung um 10 Ränge.

Negativ registriert wurden die Leistungen von Stefan Müller, der acht Ränge auf sein Meldeergebnis verlor, aber vor allem mit der Weite von 72,83 m enttäuschte, sowie Diskuswerfer Daniel Schaerer und 200-m-Lauf Marc Schneeberger. Der Berner Sprinter hatte zwar in den Vorläufen mit der 13. Zeit überzeugt, erbrachte aber im Zwischenlauf die erhoffte Leistung nicht mehr.

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