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Zwei Traditionsklubs auf Formsuche

Nach dem FCZ in der Champions League trifft auch der FC Basel heute Abend in der Europa League auf einen europäischen Traditionsverein.

Wie der FCB kämpft aber auch die AS Roma mit Leistungsschwankungen und ist noch auf der Suche nach der Bestform. Just am letzten Wochenende, als sich der FC Basel in Bellinzona (3:2) ins hintere Mittelfeld der Axpo Super League vorkämpfte, gelangte auch die AS Roma in der Serie A zum wichtigen ersten Vollerfolg. In Italien ist die Meisterschaft zwar noch jung, der Römer Fehlstart mit zwei Niederlagen in Folge hatte in der Hauptstadt jedoch bereits zum Trainerwechsel geführt. Nach vier Saisons und dem missglückten Auftakt gegen Genoa und Juventus Turin hatte Luciano Spalletti am 1. September seinen Rücktritt eingereicht.

Unter Spalletti wurde die Serie A dreimal in Folge (2006 bis 2008) auf dem hervorragenden 2. Platz beendet. Zweimal hatte der 50-jährige Trainer sein Team zudem in die Viertelfinals der Champions League geführt. Spalletti hatte sich jedoch zu Beginn der laufenden Saison mit Präsidentin Rosella Sensi überworfen, weil diese kaum in die neue Mannschaft investiert und zudem das Römer Eigengewächs Alberto Aquilani für 20 Millionen Euro an Liverpool verkauft hatte.

Die Nachfolge Spallettis übernahm Claudio Ranieri. Der frühere Coach von Chelsea, Valencia und Atletico Madrid war Ende der letzten Saison bei Rekordmeister Juventus Turin entlassen worden und unterzeichnete nun in Rom einen mit zwei Millionen Euro dotierten Zweijahresvertrag. Gleich in seinem ersten Ernstkampf bescherte Ranieri der Roma am Sonntag gegen Siena (2:1) den ersten Sieg. Der gebürtige Römer will seinen Verein mit einer härteren Gangart wieder in die Gänge bringen.

Im Gegensatz zur Meisterschaft surft der FCB im Europacup bisher auf einer Erfolgswelle. In bisher sechs Partien sind die Basler noch ungeschlagen und haben 20 Tore erzielt. Natürlich waren die bisherigen Gegner Santa Coloma, KR Reykjavik und Baku nicht vom gleichen Kaliber wie die kommenden Widersacher in der Europa League. Erst gegen die Roma, Fulham und CSKA Sofia wird sich zeigen, wie stark die gegenwärtige Equipe von Thorsten Fink ist.

Auch die Römer sind erfolgreich in die europäische Saison gestartet. Wie der FCB haben auch sie bereits 20 Tore erzielt. Herausragender Akteur in den Partien gegen Gent und Kosice war Altmeister Francesco Totti, der die Hälfte aller Treffer erzielte und dabei gleich zwei Hattricks feiern konnte.

In Basel steht Totti zweifellos im Mittelpunkt des Interesses. Doch auch die weiteren Namen tönen spektakulär: Mit Goalie Doni (Br), den Innenverteidigern Juan (Br) und Philippe Mexès (Fr), den Mittelfeldspielern Daniele de Rossi und David Pizarro (Chile) sowie den Stürmern Totti und Mirko Vucinic (Montenegro) verfügt Ranieri über eine Top-Elf.

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