Zum Hauptinhalt springen

Zug mit viel Mühe in die Halbfinals

Der EV Zug komplettiert das Feld der Halbfinalisten. Die Innerschweizer setzen sich bei Genf-Servette 5:4 nach Verlängerung durch und gewinnen so die Serie 4:2.

Damien Brunner erzielte in der 13. Minute der Verlängerung den goldenen Treffer zum Erfolg in der dritten aufeinanderfolgenden Overtime.

In der regulären Spielzeit hatten die Genfer durch drei Powerplay-Tore von Flurin Randegger (36.), Nordamerika-Rückkehrer Juraj Simek (49.) und Brian Pothier 61 Sekunden vor Schluss (mit 6 gegen 4) einen 1:4-Rückstand (30.) aufgeholt, was auch daran lag, dass die Zuger nach dem vermeintlich komfortablen Vorsprung zu passiv geworden waren

Der EVZ kam relativ problemlos zu einer 3:0-Führung (15.), wobei Fabian Schnyder für das 1:0 (10.) und das 3:0 verantwortlich zeichnete. Dazwischen traf Sven Lindemann (13.) zum 2:0. Schnyder hätte in der 18. Minute gar das 4:0 erzielen müssen. Wie überlegen die Gäste im ersten Drittel waren, verdeutlicht das Schussverhältnis von 16:6.

Im zweiten Drittel erwachten dann die Genfer aus ihrer Lethargie. Und nachdem der in dieser Saison enttäuschende Tony Salmelainen in der 25. Minute auf 1:3 verkürzt hatte, war endlich Feuer in der Partie. Das Heimteam stürmte nun wild nach vorne, vergass darob jedoch die Defensive. Und so konnte Corsin Casutt nach einem herrlichen Pass von Fabian Sutter alleine auf Tobias Stephan losziehen, worauf er diesem keine Chance liess. Für Casutt war es bereits der fünfte Treffer in dieser Serie.

Nächster Gegner der Zentralschweizer ist Qualifikationssieger HC Davos. Den zweiten Finalisten machen die Kloten Flyers und Titelverteidiger SC Bern unter sich aus. Die erste Runde findet am kommenden Dienstag statt.

Genève-Servette - Zug 4:5 (0:3, 2:1, 2:0, 0:1) n.V.

Les Vernets. - 7382 Zuschauer. - SR Rochette/Stricker, Abegglen/Kaderli. - Tore: 10. Fabian Schnyder (Holden, Damien Brunner) 0:1. 13. Sven Lindemann (Wozniewski, Rüfenacht) 0:2. 15. Fabian Schnyder (Damien Brunner, Oppliger) 0:3. 25. Salmelainen (Cadieux, Pothier) 1:3. 30. Casutt (Sutter) 1:4. 36. Flurin Randegger (Walsky, Toms/Ausschluss Di Pietro) 2:4. 49. Simek (Nicolet, Trachsler/Ausschluss Fabian Schnyder) 3:4. 59. Pothier (Ausschluss Wozniewski/Genf ohne Torhüter) 4:4. 73. (72:25) Damien Brunner (Fabian Schnyder) 4:5. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 6mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Toms; Metropolit.

Genève-Servette: Tobias Stephan; Vukovic, Goran Bezina; Pothier, Mercier; Gobbi, Höhener; Toms, Berthon, Salmelainen; Walsky, Paul Savary, Rubin; Pivron, Trachsler, Flurin Randegger; Simek, Cadieux, Nicolet.

Zug: Markkanen; Wozniewski, Patrick Fischer; Oppliger, Diaz; Chiesa, Blaser; Snell; Björn Christen, Metropolit, Casutt; Damien Brunner, Holden, Fabian Schnyder; Sven Lindemann, Sutter, Rüfenacht; Fabian Lüthi, Duri Camichel, Di Pietro.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Breitbach, Rivera, Fritsche und Park (alle verletzt). Zug ohne Corsin Camichel (krank).

Playoff-Halbfinals (ab Dienstag): Davos (1.) - Zug, Kloten (2.) - Bern (3.).

Playout-Halbfinals, (best of 7): Ambri-Piotta (12.) - Biel (9.) 2:5 (2:2, 0:2, 0:1) ; Schlussstand 2:4. - Playout-Final (ab Dienstag): Rapperswil-Jona (11.) - Ambri.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch