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YB ohne Doumbia, Basel mit Costanzo

Wegen seiner Spielsperre fehlt Seydou Doumbia den Young Boys im Spiel gegen Cupsieger Sion. Neben dem Platz bleibt der Ivorer Thema Nummer 1.

Basels Trainer Thorsten Fink hat für den ersten Auftritt nach dem Playoff-Hinspiel für die Europa League Rotationen angekündigt, "um die Kräfte zu dosieren". In Neuenburg wird der Deutsche im Vergleich zum siegreichen Auftritt in Baku (3:1) vier bis fünf Änderungen vornehmen und "den Druck auf die Young Boys aufrecht erhalten". Captain Franco Costanzo ist gegen Xamax aufgrund des hängigen Rekurses nach seinem Ausraster gegen Beg Ferati wieder spielberechtigt. Die automatische Sperre hat der FCB-Keeper abgesessen.

Für Cupsieger Sion war das Heimspiel gegen Fenerbahçe Istanbul ein ungleiches Kräftemessen. Nach dem 0:2 sagte Trainer Didier Tholot, es sei wichtig, die einseitige Partie so schnell wie möglich zu vergessen. "Es wäre natürlich leichter, wenn wir nun nicht gegen den Leader und auf Kunstrasen spielen müssten."

YB muss auf Seydou Doumbia verzichten, weil der Disziplinarrichter den Rekurs gegen die Spielsperre abgewiesen hat. Aus Berner Sicht schadet dem letztjährigen Torschützenkönig eine Denkpause kaum. Das verlockende Angebot des russischen Meisters Rubin Kasan wurde vom Verein zwar wie so manches aus anderen Teilen Europas abgewiesen, die kolportierte Ablösesumme von 15 Millionen Franken ist dem Ivorer aber nicht entgangen. Doumbia, sein Berater Jean-Bernard Beytrison und auch die Young Boys wissen den Marktwert und die Möglichkeiten, sich während einer weiteren Saison in der Schweiz weiter zu entwickeln, (noch?) realistisch einzuschätzen.

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