Zum Hauptinhalt springen

WM-Bronze-Gewinner Ryasanow tödlich verunfallt

Der russische Turner Juri Ryasanow ist am Dienstag bei einem Autounfall 200 Kilometer östlich von Moskau ums Leben gekommen.

Fünf Tage zuvor hatte das 22-jährige Talent erst bei der WM in London im Mehrkampf die Bronzemedaille gewonnen.

Ryasanow, der in London als erster Russe seit zehn Jahren eine Top-3-Klassierung im WM-Mehrkampf realisiert hatte, stiess in der Nähe seiner Heimatstadt Wladimir frontal mit einem anderen Auto zusammen. Der Mehrkampf-EM-Dritte von 2007 und Staatsmeister von 2009 war sofort tot, die zwei Insassen des entgegenkommenden Autos wurden verletzt.

Laut russischen Medien war Ryasanow auf der falschen Seite der Autobahn "Wolga" gefahren, als er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Er befand sich auf dem Weg zur deutschen Botschaft nach Moskau, wo er ein Visum für die Einreise nach Deutschland holen wollte. Ryasanow turnte in der Bundesliga für den KTV Straubenhardt, am Samstag hätte er im Duell mit NTT Hannover starten sollen.

Mit dem russischen Team, dem er seit 2006 angehört hat, holte Ryasanow an mehreren Grossanlässen eine Medaille. 2008 gewann er EM-Gold, 2006 WM-Silber. An den Olympischen Spielen von Peking wurde er mit Russland Sechster.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch