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WM-Auftakt in Bahrain auf der Kippe

Mit einiger Besorgnis blickt die Formel 1 nach Bahrain, wo vom 11. - 13. März der Auftakt WM 2011 erfolgen soll.

Die politischen Unruhen in Bahrain führten am Donnerstag indirekt zur Absage des Trainings in der Nachwuchsklasse GP2 Asia.

Die am Bahrain International Circuit stationierten Ärzte wurden für Notfälle in die Spitäler in Manama gerufen. Wie es nun weitergeht, ist unklar. Das Training wurde auf Freitag verschoben.

Einige Fahrer sollen per Unterschrift versucht haben, die Absage der beiden GP2-Rennen zu erwirken. In den Unterkünften in Manama sollen Teammitglieder und Fahrer die Schüsse auf den Strassen gehört haben. In anderthalb Wochen wollen die Formel-1-Rennställe ihren Tross zu den Testfahrten nach Bahrain schicken.

Im Königreich, in dem die Formel 1 seit 2004 Halt macht, hat sich die Lage in der Nacht auf Donnerstag verschärft. Mindestens drei Menschen wurden getötet. Die Polizei ging gewaltsam gegen mehrere tausend Demonstranten vor. Neben den Todesopfern wurden Dutzende verletzt. Die Zahl der Menschen, die bei den seit fünf Tagen anhaltenden Protesten getötet wurden, ist auf insgesamt fünf angestiegen.

Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hatte sich schon vor der weiteren Zuspitzung der Lage besorgt gezeigt, dass der Grand Prix eine passende Gelegenheit für Demonstranten sein könnte. "Die Gefahr ist offensichtlich, oder?", sagte Ecclestone dem "Daily Telegraph".

Ankündigungen für entsprechende Aktionen gab es indirekt auch schon: "Ganz sicher wird es zu dieser Zeit nicht friedlich sein", wurde Nabeel Rajab, Vizepräsident des Bahrain Center for Human Rights, jüngst zitiert.

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