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Kristoffersen deklassiert die Konkurrenz

Der Norweger siegt im Slalom in Adelboden deutlich vor Manfred Mölgg und Marcel Hirscher. Daniel Yule wird guter Achter.

Der König ist zurück auf dem Slalom-Thron: Henrik Kristoffersen gewinnt den Klassiker am Chuenisbärgli vor Manfred Mölgg (links) und Marcel Hirscher (rechts).
Der König ist zurück auf dem Slalom-Thron: Henrik Kristoffersen gewinnt den Klassiker am Chuenisbärgli vor Manfred Mölgg (links) und Marcel Hirscher (rechts).
Peter Schneider, Keystone
Der Norweger deklassierte im zweiten Lauf die gesamte Konkurrenz um sagenhafte 1.83 Sekunden!
Der Norweger deklassierte im zweiten Lauf die gesamte Konkurrenz um sagenhafte 1.83 Sekunden!
Alain Grosclaude/Agence Zoom/Getty Images
Dichter Nebel erschwerte den Fahrern die Aufgabe im ersten Lauf.
Dichter Nebel erschwerte den Fahrern die Aufgabe im ersten Lauf.
Alexis Boichard/Agence Zoom/Getty Images
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Henrik Kristoffersen ist in Adelboden eine Klasse für sich. Mit dem gewaltigen Vorsprung von 1,83 Sekunden gewann Henrik Kristoffersen am Chuenisbärgli vor dem Italiener Manfred Mölgg, der am Donnerstag in Zagreb triumphiert hatte. Es war der 13. Weltcupsieg Kristoffersens, der 12. in einem Slalom. In beiden Läufen war der Norweger der Schnellste.

Hirscher auch wegen des Nebels geschlagen

Marcel Hirscher erreichte zwar zum 101. Mal das Podium, aber er schaffte es einmal mehr nicht auf die oberste Stufe. Der Salzburger, der im ersten Lauf durch den plötzlich aufgezogenen Nebel klar benachteiligt gewesen war, hatte bei Halbzeit 1,60 Sekunden hinter Kristoffersen gelegen, am Ende betrug die Differenz satte 2,19 Sekunden.

Im Slalom ist Hirscher derzeit hinter Kristoffersen klar die Nummer 2, und auch im Riesenslalom verwies ihn mit dem Franzosen Alexis Pinturault schon dreimal einer auf Platz 2. Im Gesamt-Weltcup dagegen sieht es für den Österreicher gut aus: 299 Punkte liegt er vor Pinturault, 301 Zähler vor Kristoffersen.

Ansprechende Schweizer Leistungen

Sehr gut hielt sich Daniel Yule, der in Zagreb als Vierter sein bestes Weltcup-Ergebnis realisiert hatte, in Adelboden aber gleich zweimal bei sehr nebligen Verhältnissen über die Piste musste. Das Podium geriet allein durch die äusseren Umstände ausser Reichweite, als Achter klassierte sich der Unterwalliser aber zum dritten Mal in Folge in den Top 10.

Neben Yule konnten auch der Walliser Ramon Zenhäusern und der Bündner Marc Gini punkten. Zenhäusern hatte im Vorjahr in Adelboden als Siebenter sein mit Abstand bestes Weltcup-Resultat realisiert. Ein ähnlich starkes Ergebnis blieb ihm diesmal versagt, als 19. war er aber dennoch so gut klassiert wie noch nie in diesem Winter. Gini, im November 2007 letzter Schweizer Gewinner in einem Slalom, schaffte es als 22. zum zweiten Mal in diesem Winter in die Top 30. Sechzehnter war er im Oktober in Levi.

Der Berner Luca Aerni war mit einem Einfädler schon im ersten Lauf ausgeschieden.

Adelboden (SUI). Weltcup-Slalom der Männer:

1. Henrik Kristoffersen (NOR) 1:54,87. 2. Manfred Mölgg (ITA) 1,83 zurück. 3. Marcel Hirscher (AUT) 2,19. 4. Felix Neureuther (GER) 2,24. 5. Alexander Choroschilow (RUS) 2,45. 6. André Myhrer (SWE) 2,62. 7. Manuel Feller (AUT) 3,05. 8. Daniel Yule (SUI) 3,16. 9. Alexis Pinturault (FRA) 3,48. Ferner: 19. Ramon Zenhäusern (SUI) 4,38. 22. Marc Gini (SUI) 4,71.

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