«Wie wenn du einem Deutschen das Skifahren beibringen willst»

Skidominator Marcel Hirscher wagte sich auf ein MotoGP-Geschoss – und war vom Tempo beeindruckt. Zeit für einen Seitenhieb blieb trotzdem.

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In den kurzen Schwüngen auf Latten ist Marcel Hirscher unschlagbar, seinen Meister dagegen findet er in den schnellen Kurven auf zwei Rädern. Am Wochenende wagte sich der österreichische Skidominator auf eines der pfeilschnellen Motorräder der MotoGP-Klasse. Der Rahmen war ein PR-Anlass seines Sponsors Red Bull für das Rennen vom 11. August in Spielberg.

Begleitet wurde er vom französischen GP-Fahrer Johann Zarco, und als Hirscher von seiner Testfahrt auf der 270 PS starken KTM-Maschine zurück zur Box kam, zeigte er sich laut heute.at beeindruckt: «Es ist das Schnellste und das Ärgste, das ich je erlebt habe. Ich habe in meiner Skikarriere ja einiges erlebt. Aber das überschreitet eine Grenze.»

Und auch wenn das seine Konkurrenz im Skizirkus vermutlich nicht einmal so sehr stören würde, ist die Chance doch eher klein, dass Hirscher noch die Sportart wechselt. Der Hobby-Töfffahrer sagte: «Johann ist vor mir einhändig durch die Kurven gefahren. Das ist unglaublich. Im Vergleich dazu kann ich nicht Motorrad fahren. Das ist so, wie wenn du einem Deutschen das Skifahren beibringen willst.»

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