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Wenn der Rennanzug zur Spassbremse wird

In der Abfahrt sind die Schweizer Männer eine Lachnummer. Im Super-G hat sich nur Patrick Küng für den Weltcupfinal qualifiziert. Im Brennpunkt steht die Bekleidung, die bei den Experten für viel Diskussionsstoff sorgt.

Die Aerodynamik spielt im Skisport unbestritten eine gewichtige Rolle. Vor allem in den Speed-Disziplinen sind die physikalischen Gesetze ein unbestrittener Faktor. Wie in der Formel 1 wird auch im Skizirkus intensiv über die Silhouette der Athleten und die Beschaffenheit der Rennanzüge geforscht. Vorreiterin bei den Frauen ist Tina Maze, die schon vor zwei Jahren sogar ihre Unterwäsche im Windkanal testete und im vergangenen Jahr eine heftige Debatte auslöste. Der Internationale Skiverband FIS nahm den Stoff unter die Lupe und befand die Wäsche für regelkonform.

Diese Saison wurde FIS-Renndirektor Günter Hujara erneut aufgefordert bei den Anzügen genauer hinzuschauen. Schon vor dem ersten Rennen hat Frankreichs Abfahrtstrainer Patrice Morisod behauptet, dass die Norweger und Italiener die schnellsten Anzüge haben. «Da bin ich mir ganz sicher. Aber auch wir haben jetzt etwas Neues herausgefunden», sagte Morisod damals und behielt recht – zumindest die Resultate in den Speedrennen könnten zu diesem Schluss führen.

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