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Simon Ammann: «Ich darf nicht mehr überall mitreden»

Nach dem Landebeinwechsel und zwei schwierigen Jahren strebt der doppelte Doppelolympiasieger die Rückkehr in die Weltspitze an. Zehn Tage vor Saisonbeginn spricht er über Prioritäten, Provokationen und über sein Vermächtnis.

Bedächtige Frohnatur: «Ich würde die Phase, in der ich mich befinde, als Schaffensjahre bezeichnen», hält Simon Ammann fest.
Bedächtige Frohnatur: «Ich würde die Phase, in der ich mich befinde, als Schaffensjahre bezeichnen», hält Simon Ammann fest.
Imago

Das olympische Feuer ist in ­Südkorea angekommen. Brennt es in Ihnen auch schon?Simon Ammann: Ich denke oft an die Spiele, aber von Feuer würde ich nicht sprechen. Die Wärme kommt in der Regel dann auf, wenn ich die Leistungsfähigkeit spüre, den Weg vor Augen habe.

Das klingt nicht nach Euphorie.Mit 36 Jahren ist es nicht mehr das Gleiche wie mit 28, als ich in Topform war, und auch nicht wie 2002, als wir das Thema unbedarft angegangen waren. Ich weiss, dass an den Spielen nur jene Springer eine Chance haben werden, die in guter Form anreisen. Ich muss zuerst einmal in diese Ausgangslage kommen.

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