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Schweizer Duo knapp am Podest vorbei

Lara Gut als Fünfte und Dominique Gisin als Achte verpassten in Are in Schweden einen Podestplatz im Weltcup-Super-G nur knapp.

Podest knapp verpasst: Lara Gut klassierte sich beim Super-G in Schweden im fünften Rang.
Podest knapp verpasst: Lara Gut klassierte sich beim Super-G in Schweden im fünften Rang.
Keystone

Gut fehlten acht, Gisin 19 Hundertstel zu Platz 3. Immerhin, so ist man versucht zu sagen, wurde es diesmal kein weiterer 4. Platz, wie ihn an der WM in Garmisch Gut (in Abfahrt und Super-G) und Gisin (in der Kombination) belegt hatten. Beide Schweizerinnen haben in diesem Winter schon Podestplätze im Super-G geschafft, Lara Gut gar als Siegerin von Zauchensee. Dort hatte die Tessinerin Lindsey Vonn im Weltcup die bisher einzige «Saison-Niederlage» im Super-G zugefügt. In Are kassierte die Amerikanerin eine zweite, die sie zweifellos schmerzen wird. Denn wegen einer einzigen Hundertstelsekunde reihte sich Lindsey Vonn hinter Maria Riesch auf Rang 2 ein. Damit wuchs ihr Rückstand auf die deutsche Gesamt-Leaderin wieder um 20 Zähler ein, auf nunmehr wieder 196 Punkte. Ausstehend sind noch neun Rennen, aber nur noch vier in den Speed-Disziplinen.

Riesch mit günstiger Ausgangslage

Maria Riesch tat in Are den vielleicht entscheidenden Schritt auf dem Weg zu ihrem ersten Gewinn des Gesamt-Weltcups. Im Super-G hatte die 26-jährige Deutsche zuletzt vor drei Jahren gewonnen, im Januar 2008 in Cortina. Insgesamt war es erst ihr dritter Erfolg in dieser Disziplin. Gesamthaft feierte Maria Riesch ihren 20. Weltcupsieg, womit sie exakt halb so viele wie Lindsey Vonn auf ihrem Konto hat. In diesem Winter allerdings scheint Maria Riesch die Amerikanerin erstmals auf Distanz halten zu können.

Hinter Riesch und Vonn und zwischen die beiden Schweizerinnen schoben sich die Amerikanerin Julia Mancuso und die Österreicherin Nicole Hosp auf die Ränge 3 und 4. Im Schweizer Team überzeugten neben Gut und Gisin auch Fränzi Aufdenblatten und Martina Schild, die sich nach schweren Knieverletzungen auf dem Weg zurück befinden und die Plätze 13 und 15 belegten. Für Martina Schild war es das beste Ergebnis des gesamten Winters.

si/fal

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