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Feuz rast in Lake Louise zum Sieg

Beat Feuz gewinnt die erste Abfahrt des Winters. Er setzt sich dank einer hervorragenden Fahrt vor Matthias Mayer und Aksel Lund Svindal durch.

Der Konkurrenz enteilt: Beat Feuz überzeugt bereits im Training, in der Abfahrt kann er sich noch einmal steigern und gewinnt das Rennen. (Samstag, 25. November).
Der Konkurrenz enteilt: Beat Feuz überzeugt bereits im Training, in der Abfahrt kann er sich noch einmal steigern und gewinnt das Rennen. (Samstag, 25. November).
Jean-Christophe Bott, Keystone
Nur Matthias Mayer aus Österreich wird dem Emmentaler gefährlich. Er verliert nur neun Hundertstelsekunden auf Feuz und wird Zweiter.
Nur Matthias Mayer aus Österreich wird dem Emmentaler gefährlich. Er verliert nur neun Hundertstelsekunden auf Feuz und wird Zweiter.
Frank Gunn, Keystone
Für Nils Mani (Bild) und Urs Kryenbühl setzte es aber eine leise Enttäuschung ab. Die beiden Schweizer verpassen die Punkteränge zeitgleich um acht Hundertstel.
Für Nils Mani (Bild) und Urs Kryenbühl setzte es aber eine leise Enttäuschung ab. Die beiden Schweizer verpassen die Punkteränge zeitgleich um acht Hundertstel.
Frank Gunn, Keystone
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Um 9 Hundertstel liess Beat Feuz den österreichischen Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer hinter sich, und auch der Norweger Aksel Lund Svindal, der in Lake Louise mit insgesamt acht Siegen (zwei Abfahrten, sechs Super-G) der Rekord-Gewinner ist, kam gegen den Berner nicht an. 32 Hundertstel fehlten Svindal letztlich.

Hervorragende Fahrt: Feuz gewinnt in Lake Louise. Video: Tamedia/SRF

Gerüstet für Olympia

Feuz machte deutlich, dass er für die Olympia-Saison gerüstet ist. Die Vorbereitung verlief problemlos wie kaum je. Dass er auf der nicht sehr anspruchsvollen Piste in Lake Louise, die in diesem Jahr nach dem tödlichen Unfall von David Poisson noch zusätzlich entschärft worden war, gut fahren kann, bewies Feuz schon 2011, als er hinter Didier Cuche Zweiter wurde. Es war dies zugleich der bisher letzte Schweizer Sieg in Lake Louise. Feuz errang seinen achten Weltcupsieg, den fünften in einer Abfahrt. Im letzten Winter war er zwar in St. Moritz Weltmeister geworden, doch im Weltcup schaffte er es die ganze Saison nie auf die oberste Stufe des Podiums. Seine letzten Siege datieren von März 2016, als er beim Finale in St. Moritz innerhalb von zwei Tagen Abfahrt und Super-G für sich entschied.

Auch Caviezel, Roulin und Küng überzeugen

Zweitbester Schweizer war der Bündner Mauro Caviezel, der als Achter seine stärkste Weltcup-Abfahrt überhaupt zeigte. Sein zuvor bestes Ergebnis war Rang 10, den er letzten Winter in Kvitfjell belegt hatte. Und nur knapp verpasste der Zürcher Oberländer Gilles Roulin die Top 10. In seiner erst dritten Weltcup-Abfahrt erreichte der 23-jährige Zürcher Platz 12. Ein gutes Rennen zeigte auch der Glarner Patrick Küng. Der Weltmeister von 2015 erreichte Platz 13. Letzten Winter war er nur in Val d'Isère (7.) in den Top 10 klassiert. Insofern durfte auch Küng mit dem Start zufrieden sein. Die übrigen Schweizer konnten sich nicht in den Top 30 klassieren. Urs Kryenbühl und Nils Mani verpassten Weltcuppunkte als zeitgleiche 32. um acht Hundertstel.

Lake Louise (CAN). Weltcup-Abfahrt der Männer

1. Beat Feuz (SUI) 1:43.76

2. Matthias Mayer (AUT) 0.09 Sekunden zurück 3. Aksel Svindal (NOR) +0.32 4. Peter Fill (ITA) +0.52 5. Kjetil Jansrud (NOR) +0.63 6. Aleksander Kilde (NOR) +0.82 7. Adrien Theaux (FRA) +0.85

8. Mauro Caviezel (SUI) +1.17

9. Vincent Kriechmayr (AUT) +1.23 10. Romed Baumann (AUT) +1.24 ...

12. Gilles Roulin (SUI) +1.32

13. Patrick Küng (SUI) +1.37

...

33. Nils Mani (SUI) +2.29

33. Urs Kryenbühl (SUI) +2.29

41. Marc Gisin (SUI) +2.59

48. Ralph Weber (SUI) +2.97

53. Thomas Tumler (SUI) +3.15

57. Stefan Rogentin (SUI) +3.30

73 von 75 Fahrern klassiert.

SDA/var

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