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Markus Vogel – die neue Schweizer Slalom-Hoffnung

Derweil die Österreicher dank Mario Matt und Reinfried Herbst einen Doppelsieg feierten, bot der Nidwaldner als Elfter eine überraschend gute Leistung.

Gute Leistung: Markus Vogel fuhr in Bulgarien auf den elften Rang.
Gute Leistung: Markus Vogel fuhr in Bulgarien auf den elften Rang.
Keystone

In Abwesenheit von Silvan Zurbriggen schien beim Weltcup-Slalom im bulgarischen Bansko für die Schweizer kein Spitzenplatz möglich, doch mit Markus Vogel und dem Bündner Marc Gini schafften es zwei in die Top 15. Der Nidwaldner Vogel setzte sich im ersten Lauf mit Nummer 49 völlig unerwartet auf den 8. Zwischenrang, nur rund drei Zehntel hinter dem Drittplatzierten. Im zweiten Durchgang lief es dem 27-jährigen Innerschweizer nicht mehr ganz so gut. Mit einer etwas gar defensiven Fahrt büsste Vogel noch drei Positionen ein. Als Elfter sicherte sich Vogel aber das beste Ergebnis, nachdem er in diesem Winter schon 13. in Val d'Isère und 15. in Schladming geworden war.

Auch Gini durfte letztlich zufrieden sein. Der Bündner verbesserte sich im zweiten Durchgang um sechs Plätze auf den 14. Schlussrang. Justin Murisier, 29. nach dem ersten Lauf, schied im zweiten Lauf aus, wie zuvor im ersten Durchgang Reto Schmidiger und Marc Berthod.

Spannender Zweikampf um die kleine Kristallkugel

Mario Matt gewann vier Hundertstel vor Teamkollege Herbst. Die beiden machten vergessen, dass mit Marcel Hirscher und Benjamin Raich zwei Teamkollegen verletzt fehlten. Matt, 2001 und 2007 Weltmeister im Slalom, hatte zu Beginn der Saison mit hohen Nummern starten müssen, nachdem er im Winter zuvor nie auf Touren gekommen war. Mit Nummer 43 hatte er sich aber in Adelboden den 4. Platz erkämpft, und auch zuletzt an der WM in Garmisch wurde er Vierter, was ihm wieder eine bessere Startnummer eingetragen hat. In Bansko trug der 31-jährige Tiroler die Nummer 12, die er zu seinem 13. Weltcupsieg nutzte. Der zuvor letzte Triumph liegt allerdings schon zwei Jahre zurück.

Spannend wird es auch wieder im Kampf um den Slalom-Weltcup, nachdem der kroatische Leader Ivica Kostelic in Bansko erstmals seit vier Jahren in einem Slalom ausgefallen ist. Der französische Weltmeister Jean-Baptiste Grange, hinter Matt und Herbst Dritter, konnte bis auf 36 Punkte zu Kostelic aufschliessen.

si/fal

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