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Janka verwandelt Wengen in eine Festhütte

Carlo Janka hat in der Super-Kombination am Lauberhorn alle überrascht und mit seinem Podestplatz das Schweizer Skifest eröffnet. Der Bündner hat die Blockade gelöst und steht für die Abfahrt voll im Fokus.

Mittendrin statt nur dabei: Kombi-Dritter Carlo Janka geniesst in Wengen das Bad in der Menge. (Video: Sebastian Rieder)

Wie ein Blitz aus heiterem Himmel hat er eingeschlagen. Carlo Janka ist wieder zurück. «Es hat einiges gebraucht für diesen 3. Platz», sagt Janka während der Siegeszeremonie ohne gross in Euphorie auszubrechen. Selbst der Jubel von den über 1'500 Fans auf dem Marktplatz in Wengen, lassen den 25-jährige Obersaxer nicht aus der Ruhe bringen.

In gewohnt gelassener Manier kommentiert er seinen Podestplatz in der Super-Kombination sogar mit einem etwas kritischen Ansatz. «Die beiden Läufe waren nicht ganz perfekt, aber es war scheinbar genug gut.»

Fast zwei Jahre ist es her, dass Carlo Janka im Weltcup auf dem Podest stand. Der Rücken, sein Herz und das neue Material setzten seine Karriere auf einen Prüfstand. «Die Durststrecke war sicher lang», sagte Janka an der Medienkonferenz nach dem Rennen und meinte: «ich habe wieder Vertrauen in mich».

Der Bündner Blitz bewies nicht nur im Slalom, sondern bereits im ersten Teil der Abfahrt viel Selbstberwusstsein. Mit einem Temporekord von 158,7 Stundenkilometer raste Janka durch den Haneggschuss und sendete damit ein deutliches Signal an die Konkurrenz für die Abfahrt am Samstag.

Auf der Suche nach der Perfektion dürfte für Carlo Janka vor allem der obere Streckenteil nach dem Start zum Schlüssel werden. Die ersten Kurven ohne Speed machen dem Lauberhorn-Sieger von 2010 etwas Sorgen. «Der obere Teil ist sicher nicht meine stärkste Passage, dort muss ich versuchen zu überleben.»

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