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Ins Abseits gefahren

Seit drei Jahren fährt der Walliser Silvan Zurbriggen der Konkurrenz hinterher. Vom Rücktritt mag er nicht sprechen – die Super-Kombination in Wengen soll die Wende herbeiführen.

Nebenrolle: Während Beat Feuz fleissig Autogramme verteilt, sitzt Silvan Zurbriggen unterbeschäftigt am Athletenpult (hinten rechts).
Nebenrolle: Während Beat Feuz fleissig Autogramme verteilt, sitzt Silvan Zurbriggen unterbeschäftigt am Athletenpult (hinten rechts).
Andreas Blatter

St.Moritz, Februar 2003. Am Schlusstag der Heim-WM gewinnt Silvan Zurbriggen überraschend Slalomsilber, poliert die bescheidene Schweizer Bilanz auf, avanciert zum Shootingstar. Die übertriebenen Erwartungen, welche hierzulande mit dem Namen Zurbriggen verknüpft werden, kann er in der Folge nicht erfüllen. Er gewinnt aber zwei Weltcuprennen, steht 12-mal auf dem Podest, sichert sich 2010 in Vancouver Olympiabronze in der Super-Kombination.

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