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In Adelboden floss der Alkohol in Strömen

Die Blaulichtorganisationen ziehen anlässlich der Weltcup-Rennen in Adelboden eine überwiegend positive Bilanz. Die Einsatzkräfte waren im Zusammenhang mit Alkoholkonsum, Streitereien und Sachbeschädigungen gefordert.

Die Blaulichtorganisationen ziehen nach den Weltcup-Rennen in Adelboden eine vorwiegend positive Bilanz. Es wurde sehr viel Alkohol konsumiert.
Die Blaulichtorganisationen ziehen nach den Weltcup-Rennen in Adelboden eine vorwiegend positive Bilanz. Es wurde sehr viel Alkohol konsumiert.
Manuel Lopez

Anlässlich der Weltcup-Rennen in Adelboden standen die Blaulichtorganisationen vom Freitag bis am Sonntag mit einem grösseren Aufgebot im Einsatz. Insgesamt ziehen sie angesichts des Besucheraufkommens von rund 42`000 Personen eine überwiegend positive Bilanz.

Hoher Alkoholkonsum

Aufgrund des guten Wetters und der warmen Temperaturen hielten sich viele Personen auch in den Nacht- und Morgenstunden im Freien auf. Ebenfalls wurde festgestellt, dass sehr viel Alkohol konsumiert wurde. Dies teilte die Kantonspolizei Bern am Sonntagnachmittag mit.

Aus verkehrspolizeilicher Sicht verliefen sowohl die An- wie auch die Abreise der Besucher an den beiden Renntagen ohne Probleme, Staus konnten verhindert werden. In und um das Weltcupgelände und im Dorf Adelboden war die Kantonspolizei Bern mit mehreren Patrouillen präsent. Vor allem in den Abend- und frühen Morgenstunden wurden die Einsatzkräfte mehrfach wegen Streitereien aufgeboten.

Mann bei Schlägerei verletzt

Dank der raschen Interventionen konnte in den meisten Fällen eine Eskalation verhindert werden. Am Samstagabend erlitt ein Mann bei einer Auseinandersetzung erhebliche Gesichtsverletzungen. Er musste mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden. Der Täter konnte angehalten werden und ist geständig. Weitere Ermittlungen sind im Gang.

Im Dorf Adelboden wurden zudem mehrere Sachbeschädigungen, unter anderem an Autos, begangen. Betroffene Personen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Rega wurde zweimal aufgeboten

Die Rettungsdienste registrierten während den drei Tagen über 100 Einsätze. Vorwiegend mussten Stürze, kleine Blessuren und übermässiger Alkoholkonsum behandelt werden. 9 Personen wurden ins Spital gebracht. Davon wurde am Samstagabend für zwei Transporte die Rega aufgeboten.

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