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Hoffnungen auf ein Topresultat

Sandra Gerber muss sich Gedanken über die Zukunft machen. Vielleicht ist ihr Auftritt in Veysonnaz der letzte im Weltcup.

Sandra Gerber. Bild: Keystone
Sandra Gerber. Bild: Keystone

Ihren Optimismus lässt sich ­Sandra Gerber nicht nehmen. Die Saison verlief nicht nach dem Gusto der Emmentalerin, hadern will die 32-Jährige aber nicht: «Der Spass am Snowboarden ist noch da», sagt sie.

«Ich erachte es als Privileg, als Sportlerin um die Welt reisen zu dürfen.» Das grosse Ziel Olympiateilnahme hat Gerber verpasst, ein zusätzlicher Dämpfer war, dass sie per Trainerentscheid nicht an den Weltcupevents in Moskau und La Molina teilnehmen durfte.

Es sind schlechte Vorzeichen für die Weiterführung der Kar­riere. Ende Saison wird Gerber wahrscheinlich aus dem Swiss-Ski-Kader rausfallen. Die Athletin aber will sich noch nicht zum Rücktritt durchringen: «Abgerechnet wird Ende Saison.» Am Wochenende steht die Zollbrückerin in Veysonnaz auf dem Brett und hofft auf den «Lucky Punch».

Denn eigentlich kann sie endlich wieder einigermassen beschwerdefrei Rennen fahren. Zur Erinnerung: Gerber verletzte sich im November 2015 am Fuss, die Rehabilitation dauerte länger als erwartet – und im Frühling 2017 kam eine Schulterverletzung hinzu. Seither versucht Gerber zu beweisen, dass eine Rückkehr in die Top 10 möglich wäre.

Einen ersten Beweis hat sie übrigens in Feldberg (GER) mit den Rängen 9 und 11 erbracht. Die Klassierungen hätten für die Olympia-B-Limite gereicht, kamen aber eine Woche nach dem Selektionsentscheid. «Es ist, wie es ist», sagt Gerber und will in Veysonnaz nochmals ihr Bestes geben. «Die Strecke liegt mir. Schauen wir, was rauskommt.»

Nebst Sandra Gerber kommen im Wallis zwei weitere Berner zum Weltcupeinsatz: Gian von Graffenried (Diemerswil) und Muriel Jost (Münchenbuchsee).

Von Graffenried wurde Ende Februar Schweizer Meister, Jost liegt im Europacup auf dem zweiten Gesamtrang. Während Gerber sich mit der Fortsetzung ihrer Karriere befasst, versuchen die jungen Berner gerade, ihre Karriere so richtig zu lancieren.

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