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Falsche Schweizer Flaggen an der Ski-WM

Die offizielle Schweizerfahne ist laut dem Wappenschutzgesetz quadratisch. In St. Moritz waren sie aber rechteckig.

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Ist laut Wappenschutzgesetz keine Schweizer Flagge: Weisses Kreuz auf rechteckigem rotem Grund in St. Moritz. (Bild: Screenshot Eurosport/Youtube)
Ist laut Wappenschutzgesetz keine Schweizer Flagge: Weisses Kreuz auf rechteckigem rotem Grund in St. Moritz. (Bild: Screenshot Eurosport/Youtube)

Bei den Siegerehrungen der Ski-WM in St. Moritz GR flatterten keine echten Schweizer Flaggen. Sie waren rechteckig. Seit dem 1. Januar 2017 definiert das Wappenschutzgesetz die Schweizer Fahne aber als quadratisch.

«Was an der WM in St. Moritz hochgezogen wurde, ist gemäss neuem Wappenschutzgesetz keine Schweizer Flagge», zitiert der «SonntagsBlick» Alexander Pfister vom Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum.

Das neue Wappenschutzgesetz war den Organisatoren der Ski-WM «nicht bekannt», gesteht Sponsoring-Chef Andri Schmellentin im «SonntagsBlick». «Bei anderen Sportanlässen sind alle Flaggen rechteckig, daher bestellten wir rechteckige Schweizer Flaggen.»

Zudem hätte eine quadratische Flagge bei den Siegerehrungen nur bei Gold gut ausgesehen, argumentiert Schmellentin. «Flattert ein Quadrat nicht in der Mitte, sähe es mickrig aus.»

Was für ein Sensationssieg: Luca Aerni startet von Rang 30 und fährt zuoberst auf das Podest.
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Mauro Caviezel, welcher nach dem ersten Lauf 14. war, gelang ebenfalls ein fantastischer Slalomlauf und er gewinnt die Bronze-Medaille.
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Dimitar Dilkoff, AFP
Ernüchtert: Slalom-King Marcel Hirscher ist 0.01 Sekunden langsamer als Aerni und wird 2.
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APA/Helmut Fohringer
Alexis Pinturault kommt weder mit dem Kurs noch den Pistenbedingungen zurecht und wird 10.
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