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«Es werden unverantwortliche Entscheide getroffen»

Viele Skifahrer würden zu wenig Zeit ins Abfahrtstraining investieren und damit ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, sagt Hannes Trinkl. Der Österreicher, beim Weltverband verantwortlich für die Speedbewerbe, fordert eine Regeländerung.

Gefahrenherd Abfahrt: «Wir betreiben einen gefährlichen Sport», sagt Fis-Renndirektor Hannes Trinkl. Ausschliessen liessen sich Unfälle nicht. «Aber man kann das Risiko minimieren.»

Gefahrenherd Abfahrt: «Wir betreiben einen gefährlichen Sport», sagt Fis-Renndirektor Hannes Trinkl. Ausschliessen liessen sich Unfälle nicht. «Aber man kann das Risiko minimieren.»

(Bild: Keystone)

Innert eines Monats verunfallten mit David Poisson und Max Burkhart in Kanada zwei Abfahrer tödlich. Wie konnte es so weit kommen?Hannes Trinkl:Es sind zwei verschiedene Fälle. Der eine Sturz ereignete sich im Training, der andere in einem unterklassigen Rennen auf einer gut gesicherten Weltcuppiste. Was genau geschehen ist, wird nun analysiert. Viele Involvierte weilten bis zuletzt in Nordamerika und waren emotional nicht in der Lage, Hinweise zur Aufklärung zu liefern.

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