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«Es liegt an mir, eine Lösung zu finden»

Trotz dem letzten Platz im Slalom von Adelboden bleibt Luca Aerni optimistisch.

Luca Aerni wurde im Slalom in Adelboden Letzter.
Luca Aerni wurde im Slalom in Adelboden Letzter.

Luca Aerni, was halten Sie von der folgenden Aussage, Sie hätten zuletzt zu wenig aus sich herausgeholt?

Leider ist es momentan so. In Levi startete ich nicht schlecht in die Saison (17. Rang., die Red.), danach war die Tendenz sinkend. Seit zwei Wochen bin ich aber wieder zuversichtlicher. Das Training wird besser, und das gilt es jetzt im Rennen umzusetzen. Auch wenn mir das in Adelboden leider nicht gelungen ist …

… und so gibt es nach Ihrem Ausfall im ersten Lauf zum zweiten Mal in Folge in Adelboden keine Punkte. Im Klassement werden Sie als Letzter aufgeführt. Doch wie fühlten Sie sich während der Fahrt?

Ich merkte, dass ich verkrampft war und deshalb nicht locker fuhr. Der Speed hat eigentlich gepasst, ich habe auch kein so schlechtes Gefühl gehabt.

Allgemein fällt bei Ihnen auf, dass es an Konstanz mangelt. Nehmen Sie sich zu viel vor?

Es liegt nicht unbedingt daran. Als Fahrer muss man den Mix zwischen Lockerheit und Spannung finden. Und momentan bin ich in der Findungsphase.

Hat das Material einen Zusammenhang mit den Leistungen?

Letztes Jahr hatte ich Mühe mit meinem Material, das stimmt. Aber in dieser Saison fühle ich mich wieder wohler. Jetzt liegt es an mir als Fahrer, eine Lösung zu finden, wie ich in den Rennen gute Leistungen abliefern kann.

Sie sind Weltmeister, haben aber im November wieder ein Europacuprennen im Slalom bestritten – zum ersten Mal seit drei Jahren. Ein Rückschlag?

Nicht unbedingt, ich sehe das eher als eine positive Sache. Ich sammle Rennerfahrung und kann mit guten Resultaten Selbstvertrauen für den Weltcup sammeln.

Also haben Sie nie damit begonnen, an sich selber zu zweifeln, weil die Resultate nicht stimmen?

Nein. Ich weiss, wo ich vor ein paar Jahren war. Ich weiss, wo ich hingehöre. Und deshalb weiss ich auch, dass ich vorne mitfahren kann. Das motiviert mich.

Nächstes Wochenende werden Sie in Wengen am Freitag die Kombination und am Sonntag den Slalom bestreiten. Was nehmen Sie sich vor?

In dieser Woche muss ich nochmals gut trainieren, besonders für die Speed-Disziplin. Dann hoffe ich, dass ich meine Leistungen aus den Trainings bestätigen und wieder punkten kann.

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