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Die Lockerheit bei Sina Siegenthaler ist zurück

Sina Siegenthaler ist aktuell die einzige Bernerin am Snowboardcross-Weltcup. Die 19-Jährige peilt in Kanada als Minimalziel die Top 16 an.

Peter Berger
Sina Siegenthaler
Sina Siegenthaler
Christian Pfander

Nach dem Forfait von Muriel Jost ist Sina Siegenthaler die einzige Bernerin am Snowboardcross-Weltcup vom Wochenende in Kanada. Seit zwei Wochen weilt die Emmentalerin in Nordamerika. «Bisher verlief alles gut, einzig die Temperaturen von fast bis zu minus 40 Grad erschwerten die Trainings», berichtet sie.

Die 19-Jährige aus dem Schangnau peilt in Big White als Minimalziel die Top 16 an. «Aber eigentlich will ich so schnell wie möglich meinen ersten Weltcup-Podestplatz erreichen», sagt sie.

Beinahe hätte es damit schon kurz vor Weihnachten in Cervinia geklappt. Siegenthaler befand sich auf Podestkurs, bis sie von der späteren Siegerin Michela Moioli (ITA) «abgeschossen» wurde. Am Ende resultierte für die Schweizer Meisterin Rang 6. «Im ersten Augenblick war ich enttäuscht, aber ich realisierte bald, dass dies zu unserem Sport gehört. Letztlich hat mir dieses Rennen dennoch viel Selbstvertrauen gegeben.»

Das war beim Saisonauftakt in Montafon noch nicht der Fall gewesen. Der 19. Platz brachte die Emmentalerin ins Grübeln. Nach einer perfekten Vorbereitung mit der abgeschlossenen KV-Ausbildung beim EDA, der absolvierten Spitzensport-RS und einem erfolgreichen Crowdfunding-Projekt habe sie alles auf den Saisonstart fokussiert.

«Ich dachte, jetzt muss ich liefern, und machte mir dadurch viel zu viel Druck.» Dank ausgiebiger Arbeit im mentalen Bereich spüre sie, dass die Lockerheit wieder zurück sei, berichtet Siegenthaler. Der erste Podestplatz kann kommen.

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