Zum Hauptinhalt springen

Der Leidensweg der Olympiasiegerin

Nach ihrer Visite bei ihrem Vertrauensarzt steht fest: Dominique Gisin fällt mehrere Wochen aus und muss realistischerweise für die alpinen Weltmeisterschaften in den USA passen.

Der Sturz ins Unglück: Dominique Gisin liegt verletzt auf der Super-G-Piste von Cortina d'Ampezzo. Die Schweizer Speed-Fahrerin zog sich im Januar 2015 eine Fraktur des Schienbeinkopfes im rechten Knie zu und fällt damit mehrere Wochen aus.
Der Sturz ins Unglück: Dominique Gisin liegt verletzt auf der Super-G-Piste von Cortina d'Ampezzo. Die Schweizer Speed-Fahrerin zog sich im Januar 2015 eine Fraktur des Schienbeinkopfes im rechten Knie zu und fällt damit mehrere Wochen aus.
Andreas Pranter (Gepa)
Ein unglücklicher Ort in den Dolomiten: Gisin hat sich schon vor drei Jahren in Cortina einen Meniskusschaden im Knie zugezogen. In der sonntäglichen Abfahrt geht für die Engelbergerin noch alles gut.
Ein unglücklicher Ort in den Dolomiten: Gisin hat sich schon vor drei Jahren in Cortina einen Meniskusschaden im Knie zugezogen. In der sonntäglichen Abfahrt geht für die Engelbergerin noch alles gut.
Keystone
Kraft für die Comebacks holte sie bei ihrer Familie: Die Eltern Beat (l.) und Bea (2. v. r.) sowie die Geschwister Michelle und Marc geben der Olympiasiegerin den nötigen Rückhalt. Auch die Grosseltern sind von grosser Bedeutung für Dominique.
Kraft für die Comebacks holte sie bei ihrer Familie: Die Eltern Beat (l.) und Bea (2. v. r.) sowie die Geschwister Michelle und Marc geben der Olympiasiegerin den nötigen Rückhalt. Auch die Grosseltern sind von grosser Bedeutung für Dominique.
Keystone
1 / 10

Die Befürchtungen, wonach sich Dominique Gisin nach ihrem Sturz im Super-G von Cortina d'Ampezzo schwer verletzte, haben sich heute bestätigt. Die zweite Untersuchung von Gisins Knie bei ihrem Vertrauensarzt Lukas Weisskopf hat den gleichen Befund ergeben wie diejenige von Swiss-Ski-Verbandsdoktor Walter O. Frey an der Uniklinik Balgrist in Zürich. Die Abfahrts-Olympiasiegerin fällt wegen einer nicht verschobenen Schienbeinkopf-Fraktur mehrere Wochen aus. Die Verletzung wird konservativ behandelt, das heisst, eine Operation ist nicht nötig. Mit der Rehabilitation hat die Skifahrerin schon heute angefangen. Gisin sagt im Communiqué von Swiss-Ski: «Ich schaue nun von Tag zu Tag. Am wichtigsten ist mir im Moment, dass ich so schnell wie möglich wieder gesund werde.» Realistisch ist, dass die Innerschweizerin die Titelkämpfe von Vail/Beaver Creek, die am 2. Februar beginnen, verpassen wird. Der Heilungsprozess dürfte sechs bis acht Wochen in Anspruch nehmen. Damit wäre das Schweizer Frauen-Team in den USA arg geschwächt, ganz zu schweigen davon, dass das WM-Forfait für die Fahrerin aus Engelberg einem persönlichen Drama gleichkäme.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.