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Dank Endspurt zur grossen Premiere

Kamil Stoch ist erstmals Gesamtsieger an der Vierschanzentournee. Der Pole fängt beim letzten Springen in Bischofshofen Daniel-André Tande noch ab.

Der Blick zum Himmel: Kamil Stoch freut sich über sein kaum mehr erwarteten Triumph in Bischofshofen. (6. Januar 2017)
Der Blick zum Himmel: Kamil Stoch freut sich über sein kaum mehr erwarteten Triumph in Bischofshofen. (6. Januar 2017)
Keystone

Der Norweger Daniel-André Tande und Kamil Stoch hatten vor dem vierten und letzten Wettkampf am Dreikönigstag in Bischofshofen 1,7 Punkte getrennt. Nach dem ersten Durchgang auf der Paul-Ausserleitner-Schanze verwandelte Stoch den geringen Rückstand in einen Vorsprung von 2,8 Zählern. Am Ende setzte sich der Pole mit einer Marge von 35,3 Punkten vor seinem Teamkollegen Piotr Zyla durch, nachdem Tande einen völlig missglückten zweiten Sprung (auf nur 117 m) hatte und so in der Overall-Wertung auf Platz 3 zurückfiel. Nie zuvor hatte Stoch eine Tournee auf dem Podest beendet; als Bestwert stand für ihn bis zu diesem Jahr ein 4. Rang in der Gesamtwertung zu Buche (2013).

Nach jeweils 2. Plätzen in Oberstdorf und in Garmisch-Partenkirchen sowie einem 4. Rang in Innsbruck gewann Stoch erstmals ein Springen im Rahmen der Vierschanzentournee. Der nunmehr 17-malige Weltcupsieger fing mit 138,5 m im Finaldurchgang noch den Halbzeit-Führenden Jurij Tepes aus Slowenien ab. Zweiter wurde der Österreicher Michael Hayböck vor Zyla.

Ohne Schweizer Beteiligung

Der Olympia-Sieg, der Weltmeister-Titel, das Gold als Skiflug-Weltmeister (alle drei im Einzel), der Gewinn des Gesamtweltcups und der Triumph an der Vierschanzentournee bilden die fünf Monumente im Skispringen. Einzig der Finne Matti Nykänen hat alles gewonnen. Stoch hat mit dem Tournee-Triumph nach seinem Doppel-Olympiasieg 2014 in Sotschi, dem WM-Titel 2013 im Val di Fiemme (auf der Grossschanze) sowie seinem Gesamtweltcupsieg 2013/14 nun vier dieser Monumente gewonnen - wie Simon Ammann, dem der Gewinn der Vierschanzentournee im Palmarès fehlt, und Gregor Schlierenzauer, der noch nie Einzel-Olympiasieger geworden ist.

Schweizer waren in Bischofshofen am Freitagabend nach der verpassten Qualifikation von Simon Ammann keine am Start.

SDA/fal

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