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Cuche meldet sich eindrücklich zurück

Der Neuenburger ist für den Endspurt im Kampf um den Sieg im Abfahrts-Weltcup bereit.

Schnell zurück: Didier Cuche auf der Olympiastrecke in Kvitfjell.
Schnell zurück: Didier Cuche auf der Olympiastrecke in Kvitfjell.
Reuters

Didier Cuche fuhr in Kvitfjell im einzigen Training für die Abfahrten vom Freitag und Samstag Bestzeit und bestätigte damit, dass ihm die drei Wochen dauernde Pause nach der Operation am linken Daumen nicht geschadet hat. Zum letzten Mal rennmässig war Cuche Mitte Februar im WM-Riesenslalom in Garmisch im Einsatz gestanden.

Cuche könnte die Entscheidung in der Disziplinen-Wertung schon an den nächsten zwei Tagen herbei führen. Das Klassement führt er mit 65 Punkten Vorsprung auf den Österreicher Michael Walchhofer an, der die kleine Kugel für den Abfahrts-Weltcup ebenfalls schon dreimal gewonnen hat. Im Training in Kvitfjell büsste der am Ende der Saison abtretende Walchhofer gut 1,7 Sekunden auf Cuche ein.

Zweitbester Schweizer war Carlo Janka. Der Bündner, der im Normalfall die Trainings fürs Herantasten an die Strecke nutzt, belegte Rang 6. Noch wichtiger war aber die Erkenntnis, dass sich Janka nach der Herz-Operation auch körperlich wieder viel besser fühlt und sich die Ermüdung im Ziel wieder im normalen Rahmen bewegt. Janka geht denn auch davon aus, dass er in Kvitfjell alle drei Rennen bestreitet. Auf der Olympia-Piste von 1994 wird neben den beiden Abfahrten am Sonntag auch ein Super-G ausgetragen. In dieser Wertung darf sich Janka noch Chancen auf den Sieg ausrechnen.

si

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