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Auf dem Höhepunkt der Firmengeschichte

Die Schweizer Skimarke Stöckli hat mit Rekordjägerin Tina Maze die gesamte Konkurrenz geschlagen. Rennleiter Daniel Züger über 5400 Testfahrten, Blicke der Konkurrenz und nächtliche Werkspionage.

Die Zahlen sind grandios: Tina Maze fuhr diese Saison insgesamt 24-mal aufs Podest, elfmal stand sie gar zuoberst. Mit 2414 Punkten gewann die Slowenin überlegen den Gesamtweltcup und überbot die Rekordmarke von Skilegende Hermann Maier. «So eine Saison ist kaum mehr zu überbieten», sagt Daniel Züger. Der Rennleiter von Stöckli erlebte mit Tina Maze die perfekte Symbiose zwischen Mensch und Material. «Tina ist ein sehr feinfühliger Mensch. Sie versteht es ausgezeichnet, eine genaue Rückmeldung ihres Fahrgefühls zu geben.»

Über 200 Paar Ski hat Stöckli diese Saison alleine für Tina Maze testen lassen, rund ein Drittel hat die 28-Jährige selber geprüft. Insgesamt hat das Entwicklungsteam in Wolhusen LU rund 5400 Fahrten auf dem Buckel und dabei fast 3000 Kilometer zurückgelegt. Das Team um Daniel Züger hat es im vergangenen Jahr geschafft, das neue Reglement beim Skimaterial optimal auf Tina Maze umzusetzen. «Durch die neuen Bestimmungen mussten alle Ausrüster bei null anfangen. Mit unserem kleinen Team hatten wir sehr kurze Entscheidungswege und konnten effizient arbeiten», sagt Züger und geniesst den Rummel des Erfolgs.

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