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Ammann segelt aufs Podest

Simon Ammann schaffte es mit einem sehr guten zweiten Sprung auf den dritten Platz. In Lillehammer musste er sich nur von Thomas Morgenstern und Ville Larinto geschlagen geben.

Im zweiten Sprung erreichte er die beste Weite: Simon Ammann.
Im zweiten Sprung erreichte er die beste Weite: Simon Ammann.
Keystone

Der Österreicher Thomas Morgenstern siegte am Sonntag nach Sprüngen auf 135 und 137 m mit fast zehn Punkten Vorsprung. Der Schweizer kann mit diesem Defizit gut leben. Seine Form ist nach dem harzig verlaufenen Sommer noch nicht ganz top. Auch im Materialbereich verfügt der Toggenburger noch über Reserven. Er setzt immer noch den geraden Bindungsstab ein. Ammann bleibt im Hinblick auf die Vierschanzentournee, an der er seine letzte Lücke im Palmarès schliessen will, auf Kurs.

Zwischen Morgenstern und Ammann schob sich der Finne Ville Larinto. Ammann erreichte nach Kuusamo und Kuopio bereits zum dritten Mal in diesem Winter den dritten Rang. Andere Konkurrenten können von solch einer Konstanz nur träumen. Greogor Schlierenzauer beispielsweise blieb am Sonntag als 20. erneut unter den Erwartungen. Der Olympiabakken von 1994 behagt Ammann. Der Toggenburger feierte in Lillehammer nach drei Siegen und einem zweiten Rang bereits seinen fünften Podestplatz.

Abgeschlagener Küttel

Andreas Küttel fand mit Rang 37 auch auf seiner Lieblingsschanze nicht aus dem Tief. In Lillehammer hatte er viermal auf dem Podest gestanden und vor fünf Jahren den ersten seiner fünf Weltcup-Siege gefeiert. Der Einsiedler nahm zwar am Sonntagmorgen im Gegensatz zum Freitag die Qualifikationshürde, doch er bleibt weiterhin ein gutes Stück von den Punkterängen entfernt. Gleiches gilt für den jungen Bündner Marco Grigoli, der 42. wurde.

Schlussklassement: 1. Morgenstern 283,0 (135 m/137). 2. Ville 273,6 (134,5/136). 3. Ammann 272,1 (134/137,5). 4. Andreas Kofler (Ö) 268,9 (130/137,5). 5. Johan Remen Evensen (No) 263,7 (132/135). 6. Matti Hautamäki (Fi) 258,2 (131/133,5). 7. Anders Bardal (No) 257,7 (133/126). - Ferner: 37. Andreas Küttel (Sz) 99,9 (118), 42. Marco Grigoli (Sz) 95,1 (114).

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