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13 Kilogramm leichter, dem Sieg näher

Bode Miller fuhr am Sonntag das erste Mal seit fast zwei Jahren auf ein Weltcup-Podest. Das hat seine Gründe, und die liegen nicht nur beim Gewicht.

Christian Andiel
Bode Miller (links) belegte am Sonntag im Riesenslalom den zweiten Platz: Erster wurde Ted Ligety und Dritter Marcel Hirscher.
Bode Miller (links) belegte am Sonntag im Riesenslalom den zweiten Platz: Erster wurde Ted Ligety und Dritter Marcel Hirscher.
Keystone
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Wer hätte das gedacht. Nach dem Riesenslalom in Beaver Creek outete sich Marcel Hirscher als Fan von Bode Miller. «Es ist noch nicht so lange her, dass ich das Poster von Bode in meinem Zimmer abgehängt habe», sagte der Österreicher. «Und deshalb ist es für mich besonders schön, nun neben ihm auf dem Podium zu stehen.» Das gabs tatsächlich noch nie, denn als Hirscher seinen Höhenflug in Slalom und Riesenslalom vor vier Jahren startete, war Millers grosse Zeit in den technischen Disziplinen gerade abgelaufen. Oder wie es Miller am Sonntag ausdrückte: «Eigentlich ist es unglaublich. Als ich 1998 meine ersten Olympischen Spiele bestritt, krabbelte Marcel daheim über den Teppich.» Gut, Hirscher war damals neun Jahre alt, und er arbeitete bereits mit seinem Vater Ferdinand an der späteren Karriere. Aber zwölf Jahre Altersunterschied sind im Spitzensport mehr als eine Generation.

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