Zuversichtlich bis zum Schluss

Der UHC Thun hat gegen die Tigers Langnau auswärts trotz Führung nach dem ersten Drittel 3:7 verloren.

Thun-Coach Daniel Steiner ist optimistisch für die Zukunft.

(Bild: Marcel Bieri)

Der UHC Thun wollte nach der 4:6-Niederlage im ersten Saisonderby gegen die Tigers Langnau zurückschlagen. Und nach dem ersten Drittel sah es gut aus für die Thuner, die voller Ambitionen zum Auswärtsspiel nach Biglen gereist waren – die Ober­länder führten 2:1. «Wir geben unser Bestes», hatte Chefcoach Daniel Steiner schon vor der Partie verlauten lassen. Und auch Luca Sigrist wollte unbedingt gewinnen: «Mit den Tigers haben wir noch eine Rechnung offen», schrieb der Thuner Verteidiger.

Reaktion der Tigers

Im zweiten Drittel schien dann bei den Thunern jedoch nicht mehr allzu viel von den Revanchegelüsten und Hoffnungen übrig geblieben zu sein. Die Tigers Langnau zeigten eine gute Re­aktion, der Favorit machte plötzlich mehr Druck, steigerte das Tempo und erzwang beim Team von Daniel Steiner immer mehr Fehler. «Vor allem die Passqualität nahm ab, was uns das Leben sehr erschwerte», sagte Steiner.

Als ausschlaggebenden Faktor für die Niederlage konstatierte der erfahrene Trainer aber in erster Linie den Einbruch im zweiten Durchgang, in dem die Thuner drei Treffer kassierten und nach 40 Minuten mit 2:4 zurücklagen. «Dass das Team in der Lage ist, einem Favoriten ein Bein zu stellen, haben wir in der laufenden Saison zwar bereits bewiesen», sagte Steiner. Zumindest im letzten Drittel aber, in dem die Einheimischen letztlich auf 7:3 davonzogen, gelang es den Thunern nicht mehr, dem Favoriten auf Augenhöhe zu begegnen.

Zuversicht für das Playout

Dass die Playoffs nach der Niederlage in unerreichbare Ferne gerückt sind, ist zwar enttäuschend, man geht bei den Thunern aber trotzdem mit Selbstvertrauen und Zuversicht in die kommenden Wochen, in das Playout. «Das Selbstvertrauen des Teams ist absolut intakt», sagt Steiner, der sich über den Liga­erhalt in seiner letzten Saison als Coach besonders freuen würde. «Die Mannschaft möchte mir sicher etwas zurückgeben, das habe ich auch am Sonntag gemerkt», sagt der langjährige Trainer, welcher in der kommenden Saison von Assistent Sebastian Thomann als Chefcoach abgelöst wird.

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