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Zufriedenheit ist relativ

Nach erheblichen körperlichen ­Beschwerden ist Judith Wyder in dieser Saison in die absolute Weltspitze zurückgekehrt. Am Wochenende tritt die 28-jährige Bernerin anlässlich des Weltcupfinals vor Heimpublikum auf.

Training für den letzten Höhepunkt: Judith Wyder bereitet sich an der Aare auf den Weltcupfinal vor.
Training für den letzten Höhepunkt: Judith Wyder bereitet sich an der Aare auf den Weltcupfinal vor.
Andreas Blatter

Die Wortwahl lässt keine Fragen offen. «Ich bin zufrieden», resümiert Judith Wyder; das Gespräch im Restaurant Dählhölzli dreht sich um ihren Auftritt an der WM von Ende August im schwedischen Strömstad.

Silber in Sprint und Sprintstaffel, Rang 4 über die Langdistanz sowie mit der Frauenstaffel – die Orientierungsläuferin aus Zimmerwald bewegte sich auf sehr hohem Niveau, leistete sich keinen Aussetzer. Die 28-Jährige versucht, ihre Worte durch Mimik und Gestik zu unterstreichen. Weil sie nur schon in Anbetracht der Vorgeschichte zufrieden sein darf. Weil sie weiss, dass sie zufrieden sein sollte.

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