Zaugg und Kämpf siegen vor der Haustür

Über Ostern haben sich Thomas Zaugg in Zäziwil und Bernhard Kämpf in Thun jeweils einen Festsieg gesichert.

Bernhard Kämpf hat sich beim Hallenschwinget in Thun einen Festsieg gesichert.

Bernhard Kämpf hat sich beim Hallenschwinget in Thun einen Festsieg gesichert.

(Bild: Andreas Blatter)

Beim traditionellen Frühjahrsschwinget in Zäziwil hat der Emmentaler Thomas Zaugg obenaus geschwungen. Zaugg bezwang am Ostermontag im Schlussgang den Einheimischen Stefan Gäumann mit einem Lätz. Eröffnet hatte der Festsieger sein Pensum mit einem gestellten Gang gegen den Seeländer Turnerschwinger Dominik Bloch.

In der Folge reihte der in Schangnau wohnhafte Eggiwiler fünf Siege. Im Schlussgang benötigte er seine ganze Routine, bis er seinen Gegner knapp vor Ablauf der festgelegten Gangdauer bezwingen konnte.

Gäumanns starke Rückkehr

Überraschend stark meldete sich Gäumann nach einer zweijährigen verletzungsbedingten Pause zurück. Mit zwei gestellten Gängen und drei Maximalnoten qualifizierte sich die Nachwuchshoffnung der Emmentaler für den Schlussgang. Gäumann sagte: «Ich bin überglücklich, dass ich endlich wieder schwingen kann. Dass es gleich für den Schlussgang reichen würde, hätte ich im Vorfeld nicht einmal zu träumen gewagt.

Ich hoffe nun endlich von Verletzungen verschont zu werden und an die gezeigte Leistung anknüpfen zu können.» Wie Gäumann absolvierte Philip Reusser nach einer Kreuzbandverletzung im Knie sein erstes Schwingfest nach langer Pause; mit Rang vier gelang auch ihm das Comeback.

Starker Nachwuchs

Bereits am Ostersamstag hatten die Berner Schwinger beim Hallenschwinget in Thun zusammengegriffen. Auch im Oberland triumphierte ein Einheimischer: Bernhard Kämpf bezwang den Innertkirchler Lorenz Stämpfli mit Überdrehen am Boden. Allerdings musste der Sigriswiler seinen Sieg mit Nick Alpiger teilen.

In Abwesenheit der Oberländer Spitzenschwinger zeigten die Nachwuchsathleten teils starke Leistungen und sorgten für einige Überraschungen. Eine sehenswerte Darbietung gelang dem Saanenländer Florian Aellen, der wie die Festsieger als Einziger fünf Siege realisieren konnte. Nach seiner Knieverletzung meldete sich der Hasliberger Kilian von Weissenfluh stark zurück und beendete den Wettkampf mit drei Siegen und drei gestellten Gängen.

Berner Zeitung

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