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Yves Studer mit viel Herz und ein wenig Heimvorteil

Im 29. Kampf hat Yves Studer zum 27.Mal gewonnen. Der Sieg gegen Alexander Suschtschyts war allerdings umstritten. Der Weissrusse war ebenbürtig – mindestens.

Boxen: Yves Studer gewinnt gegen Aliaksander Sushchyts.
Boxen: Yves Studer gewinnt gegen Aliaksander Sushchyts.
Andreas Blatter
Am Zwischenziel: Yves Studer erhält den  Ost-West-Gürtel der IBF. Dank ihm soll der Berner dereinst um den WM-Titel kämpfen können.
Am Zwischenziel: Yves Studer erhält den Ost-West-Gürtel der IBF. Dank ihm soll der Berner dereinst um den WM-Titel kämpfen können.
Andreas Blatter
Aniya Seki (rechts) im Kampf gegen Marylin Hernandez.
Aniya Seki (rechts) im Kampf gegen Marylin Hernandez.
Peter Klaunzer, Keystone
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Bei Yves Studer weiss man, woran man ist. Der 29-jährige Mittelgewichtler ist ein Boxer mit Herz und Mut, der unentwegt vorwärtsmarschiert und den Widersacher unter Druck setzt. Action ist garantiert, wenn er im Seilviereck steht. Das war auch gestern in der Wankdorfhalle der Fall, wo der traditionelle Boxing Day stattfand, weil der Kursaal renoviert wird. Sein Gegner, Alexander Suschtschyts, war gut auf den Lokalmatador eingestellt. Jedenfalls schien der weissrussische Meister, der mit guter Übersicht überzeugte und seine linke Hand sehr variabel einsetzte, mehr Treffer zu landen als Studer. Nach neun Runden ging Manager Daniel Hartmann zur Ringecke und forderte seinen Athleten auf, die Kadenz zu erhöhen, was dieser dann auch tat.

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