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«Wir müssen grösser werden»

Volley Köniz hat den Final gegen Voléro verloren. Nach dem Sturz vom Meisterthron wird Dirk Gross ein Weltstar angeboten.

Voléro Zürich gewann die Playoff-Final-Serie (Best of 7) gegen Volley Köniz mühelos 4:0. Was machte den Unterschied? Dirk Gross: Voléro war auf allen Positionen besser besetzt. Im Team des neuen Meisters stehen gross gewachsene, athletische Volleyballerinnen, die am Block hochüberlegen sind. Die Zürcherinnen spielten im Playoff-Final konstant auf hohem Niveau. Wir haben ebenfalls gute Spielerinnen, die in der Lage waren, in den zwei Heimspielen jeweils einen Satz zu gewinnen. Wir können unser Potenzial aber nicht stetig abrufen. Fehlerserien unsererseits wurden von Voléro sofort bestraft.

Am Samstag machten Ihre Spielerinnen anfängerhafte Fehler. Ist die enttäuschende Leistung auf die verspätete Anreise – Ihr Team steckte im Stau – zurückzuführen? Nein, nein. Die Annahme hatte uns schon die ganze Saison Sorgen bereitet. Wir spielen nun mal mit einer unerfahrenen Libera (Jennifer Salgado, die Red.). In einer Finalserie kommt die mangelnde Routine noch viel deutlicher zum Ausdruck. Voléro hat druckvoll aufgeschlagen und unsere Schwachstelle kontinuierlich und diszipliniert ausgenutzt. Ich möchte aber festhalten, dass das ganze Team in der Annahme wackelte.

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