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Vom Maturatest auf Rang 5

Die Bernerin Alena Marx gewann an der Schweizer Kanuslalommeisterschaft auf der Aare in Worblaufen Gold: Ihr Bruder Dimitri Marx belegte bei den Männern nach einem stressigen Tag Platz 5.

Dimitri Marx überzeugte an der SM auf der Aare.
Dimitri Marx überzeugte an der SM auf der Aare.
Andreas Blatter

Achtzig Kanuten trafen sich am Wochenende zum nationalen Kanuslalom und zur Schweizer Kanuslalommeisterschaft der Elite. Die Athleten traten in Kajak (sitzend) und Canadier (kniend) zu den Läufen an. Die konditionell anspruchsvolle Strecke mit achtzehn Toren verlangte den Athleten einiges ab.

Bei den Männern zeigten die erfahrenen Weltcupfahrer Martin Dougoud Genf), Lukas Werro (Biel-Magglingen), und Manuel Munsch (Basel) starke Läufe im Kajak. Für den 19-jährigen Dimitri Marx vom Kanu-Klub Bern reichte es nicht ganz aufs Podest: «Das Niveau war hoch, und mir fehlte etwas die Kraft. Dafür, vorn mithalten zu können, muss alles stimmen», meinte Marx zu seinem 5. Platz.

Er hatte am Samstagmorgen wenige Stunden vor seinem Qualifikationslauf noch eine Maturaprüfung geschrieben. Schule und Spitzensport unter einen Hut zu bringen, sei eine Herausforderung, meinte er.

Glücklicher­weise kommt ihm das Gymnasium Muristalden mit einer in­dividuellen Lösung entgegen, sodass er genügend Zeit für die ­täglichen Trainings aufbringen kann. Nach der Schule möchte sich Marx noch mehr auf das Kajakfahren konzentrieren.

Dieses Jahr stehen für den U-23-Fahrer der Weltcup sowie die WM in ­Ivrea (ITA) und die EM in Brati­slava (SLK) an. Sein langfristiges Ziel sind die Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio.

Juniorin holt Elite-Gold

Auch seine 17-jährige Schwester Alena Marx strebt den Sprung in die Weltklasse an. Sie ist noch bei den Juniorinnen startbe­rechtigt und wird im Sommer an der Junioren-WM und der -EM teilnehmen. Mit dem Meistertitel in Worblaufen bei den Elite-Frauen bewies sie ihr grosses Talent im Canadier und hat das Potenzial, weitere Erfolge zu feiern. ­Ihre Teamkollegin Svenja Matti gewann hinter Florina Strähl (Biel) Bronze.

OK-Präsident Peter Matti, Vater von Svenja, freute sich nach dem Anlass: «Das besondere an diesem Wettkampf ist, dass sowohl die Elite- als auch die Nachwuchsfahrer anwesend sind. Das motiviert die jungen Teilnehmer und gibt dem Kanusport Auftrieb.»

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