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Über dem Soll

Gewonnen in Zürich, verloren in Köniz. Der Unihockey-Club Thun nimmt aus dem Wochenende drei Punkte mit. Wären es null, die Oberländer wären kaum beunruhigt.

Jonas Wettstein (Archivbild).
Jonas Wettstein (Archivbild).
Markus Grunder

Daniel Steiner fordert viel von seinen Spielern. Der UHC-Thun-Trainer ist ambitioniert, setzt gerne hohe Ziele. Konkret heisst das: Er will mit den Oberländern die Playoffs erreichen.

Bereits vor zehn Tagen brachten die Thuner Alligator Malans, den Vizemeister, an den Rand einer Niederlage. Am Samstag hat Steiners Equipe nun zugeschlagen; vom Auswärtsspiel gegen GC nahm Thun alle drei Punkte mit nach Hause. Der 6:4-Triumph über den aktuellen Cupsieger ist gleichbedeutend mit dem ersten Punktgewinn der neuen Saison.

Der Assist des Torhüters

Thun verdiente sich den Sieg mit konsequentem Defensivspiel, Effizienz in den Konterangriffen – und einem starken Torhüter. Thomas Fankhauser sammelte in Zürich starke Argumente, auch in Zukunft den Vorzug vor Sven Körner zu erhalten.

Und der Schlussmann der Oberländer trug sich gar in die Skorerliste ein: Mit einem Auswurf lancierte er Tim Aebersold; der Topskorer bezwang Nationalmannschaftsgoalie Pascal Meier mit einem sehenswerten Heber. Es war das 1:2 aus Sicht der Oberländer, welches die Wende einleiten sollte. Im Mitteldrittel wendete Thun das Blatt und führte zur zweiten Pause 5:3. Im Schlussabschnitt waren es Fankhausers Paraden – und GCs Ineffizienz – geschuldet, dass die Reserve reichte. Tags darauf hielt Steiners Team auch gegen Tabellenführer Köniz lange mit. Zehn Minuten vor Schluss lag Thun 1:3 zurück, ehe die Vorstädter einen Gang höher schalteten und mit 8:3 gewannen.

Captain Jonas Wettstein hatte vor der Saison verlauten lassen, er sorge sich nicht darum, dass das Ziel womöglich nicht erreichbar sei. Die bisherigen drei Spiele geben ihm recht. Dabei darf nicht vergessen gehen: Das Startprogramm der Oberländer ist happig gewesen. Vorerst bleibt es dabei. Am kommenden Samstag gastiert Thun bei Meister Wiler-Ersigen.

Es kommt Daniel Steiner entgegen, beinhaltet der Spielplan zunächst Gegner, gegen die Punktgewinne nicht budgetiert sind. Das neue Team hat so mehr Zeit, zusammenzuwachsen. Die Schlüsselspiele folgen Mitte Oktober. Bisher ist das Soll mehr als nur erfüllt.

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