Topskorer Maurer wechselt nach Schweden

Floorball Köniz verliert seinen Topskorer: Manuel Mauer wechselt zu den Växjö Vipers in die schwedische Superliga.

Manuel Maurer verlässt Floorball Köniz. Der Nati-Stürmer spielt künftig für die Växjö Vipers in der schwedischen Superliga.

Manuel Maurer verlässt Floorball Köniz. Der Nati-Stürmer spielt künftig für die Växjö Vipers in der schwedischen Superliga.

(Bild: Manuel Zingg)

Manuel Maurer zieht es in die beste Unihockeyliga der Welt. Der Nationalspieler verlässt Schweizermeister Floorball Köniz in Richtung Südschweden und läuft künftig für die Växjö Vipers in der Superliga auf. Dort trifft er auf Nati-Kollege Manuel Engel, der bereits seine dritte Saison im Trikot der Vipers bestreitet.

Floorball Köniz hat den Transfer am Freitag offiziell bestätigt. Er habe sich seit längerem mit dem Gedanken befasst, seine sportliche Karriere in der besten Liga fortzusetzen, lässt sich Maurer zitieren. Der Zeitpunkt sei ideal: «Erstens habe ich mein Studium abgeschlossen und zweitens habe ich mit Floorball Köniz alle möglichen Titel in der Schweiz gewonnen.» Den Schritt raus aus der Komfortzone sei eigentlich logisch, so Maurer weiter.

Der 24-Jährige hinterlässt bei den Bernern eine grosse Lücke. Mit seinen 76 Skorerpunkten in der abgelaufenen Saison war Maurer einer der zentralen Akteure im Könizer Kader auf dem Weg zum ersten Titel der Vereinsgeschichte.

Sportchef Heinz Zaugg: «Natürlich verlieren wir mit Maurer einen unserer Topspieler, den wir nicht eins zu eins ersetzen können. Aber wir hoffen natürlich auch darauf, dereinst einen noch stärkeren Topstürmer zu Floorball Köniz zurück zu holen.» Zaugg hofft also, dass Maurer nach seinem Schweden-Abstecher nach Köniz zurückkehrt.

Jung und ambitioniert

Dass Maurer künftig in Schweden auf Punktejagd geht, ist keine Überraschung. Vor knapp einem Jahr weilte er bereits für ein Wochenende im hohen Norden; damals allerdings bei Växjös Ligakonkurrenten Dalen.

Wechsel kam damals noch keiner zustande, gefragt blieb der Torjäger trotzdem. So hatte Maurer gemäss eigener Aussage mehrere Optionen für seinen nächsten Karriereschritt. Entschieden hat er sich schliesslich für Växjö, einen ambitionierten Verein, der in den letzten Jahren regelmässig im Playoff stand – was in der ausgeglichenen Superliga keine Selbstverständlichkeit ist.

2017 standen die Vipers gar im Endspiel um die schwedische Meisterschaft, unterlagen da denkbar knapp mit 4:5 gegen Falun, die vermutlich stärkste Klubmannschaft des letzten Jahrzehnts.

«In Växjö finde ich tolle Trainingsmöglichkeiten und ein junges, hungriges Team, wie ich es bereits in Köniz gewohnt war», sagt Manuel Maurer über seinen neuen Arbeitgeber.

Maurer hat einen Jahresvertrag mit Option für eine weitere Saison unterschrieben. Er wird den Grossteil des Sommertrainings noch in Köniz absolvieren, bevor er im August seinen Wohnsitz nach Südschweden verlegt.

cef/pd

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