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Techniktrainings und Einheiten in der Halle

Der Kanton Bern gilt nicht als Hochburg in der Sportart Inline-Skating. Der Inline-Club Mittelland versucht dies zu ändern.

Inline-Power aus dem Kanton Bern beim Kurventraining.
Inline-Power aus dem Kanton Bern beim Kurventraining.
Thomas Peter

Es ist ein windiger Donnerstagabend im oberaargauischen Niederbipp, nur wenige Meter von der solothurnischen Kantonsgrenze entfernt. Auf einem Parkplatz versammeln sich zahlreiche Inline-Skater zum Training. Unter ihnen befinden sich auch verschiedene Nachwuchstalente aus dem Kanton Bern. Die Mitglieder des Inline-Clubs Mittelland haben sich zur Übungseinheit eingefunden. Der Verein ist einer von zwölf angemeldeten Clubs in der Schweiz. «Der Club entstand aus einem Inline-Treff und einem Inline-Team», blickt Thomas Rüegge, der Trainer des Vereins zurück. «Um das Ganze besser zu strukturieren und auch besser an Infrastruktur heran zu kommen, gründeten wir den Verein.» Denn Trainings im Inline-Skating bestehen nicht nur Ausfahrten in der freien Natur. Auch Technikübungen gehören dazu, die vorzugsweise auf Hartplätzen ohne allzu viele Bodenwellen stattfinden. Und auch im Winter kann der Trainingsbetrieb nicht einfach eingestellt werden. Die Markthalle in Langenthal wird zu Übungszwecken genützt, genau so wie eine Turnhalle in Niederbipp. Zweite Sektion geplantMitglieder des Inline-Club-Mittellands sind einerseits etablierte Athleten wie etwa Severin Widmer aus dem solothurnischen Obergösgen oder die Bleienbacherin Livia Meier. Der Verein hat sich aber vor allem auch der Nachwuchsförderung verschrieben. Talente aus dem Emmental und dem Oberaargau holen sich in den zwei Vereinstrainings, die sie neben individuell absolvierten Einheiten besuchen, das Rüstzeug für spätere gute Leistungen. Der Inline-Club Mittelland plant auch, eine zweite Sektion zu eröffnen, die rund um Bern tätig sein soll. Marc Plaschy, der Vater der 11-jährigen Nachwuchshoffnung Jana Plaschy, will die Federführung übernehmen.«Im Team kann man das Gruppenfahren und taktische Dinge in einem Feld gut trainieren», meint Raphael Röthlisberger. Der 18-Jährige sieht seine Zukunft nicht als Inline-Profi. «Ich spiele im Winter bei den Elite-B-Junioren des SC Langenthal Eishockey und setze eher auf diese Sportart.» Jana Plaschy aus Biglen hingegen kann sich eine Zukunft als professionelle Inline-Skaterin gut vorstellen. «Ich möchte ins Nationalkader aufgenommen werden», sagt die Schweizer Meisterin auf der Bahn bei den Schülerinnen A. Andere Mitglieder des Vereins sind nicht immer im Training anwesend. So Astrid, Ariane und Joel Haas aus Grosshöchstetten. «Der Weg nach Niederbipp ist zu weit. Ich trainiere im Sommer daher oft alleine», sagt die 14-jährige Astrid Haas.

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