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Steingruber zieht den Kopf aus der Schlinge

Giulia Steingruber schafft an der WM in China im Sprung knapp den Finaleinzug. Auch im Mehrkampf darf die Ostschweizerin noch einmal antreten.

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Verbissen: Gulia Steingruber vermisst ihre Leichtigkeit.
Verbissen: Gulia Steingruber vermisst ihre Leichtigkeit.
Keystone

Giulia Steingruber musste bis zum Ende des zweiten Tages der Frauen-Qualifikation zittern, ehe feststand, dass sie als achte und letzte Teilnehmerin den Sprung-Final am Samstag erreichte. 0,051 Punkte gaben am Ende gegenüber Larisa Iordache (Rum) den Ausschlag zugunsten der zweifachen Europameisterin.

Steingruber steht damit auch am nächsten Wochenende an den Gerätefinals noch einmal im Einsatz, nachdem am Sonntag die Qualifikation nach zwei Stürzen am Boden nicht nach Wunsch verlaufen war. Steingruber wird im Kampf um die Medaillen aber nur Aussenseiterin sein. Erste Anwärterinnen auf die Podestplätze sind die beiden Amerikanerinnen Simone Biles und Mykayla Skinner sowie die Nordkoreanerin Hong Un Jong.

Im Mehrkampf beendete Steingruber die Qualifikation trotz des für ihre Verhältnisse missglückten Wettkampfs als 18. der bereinigten Rangliste, das grosse Zittern blieb der WM-Siebten von Antwerpen damit erspart. Am Freitag kämpft Steingruber im Final der besten 24 um ein Diplom. Am Schwebebalken fehlten der Schweizer Sportlerin des Jahres 2013 gut zwei Zehntel, um noch einmal antreten zu dürfen.

Das Schweizer Team beendete die Qualifikation auf Rang 19, verpasste damit das Verbandsziel von Rang 16 deutlich, schaffte aber immerhin die Qualifikation für die nächsten Weltmeisterschaften 2015 in Glasgow. Gewonnen wurde die Qualifikation von Olympiasieger USA, im Mehrkampf war die Titelverteidigerin Simone Biles (USA) die Beste vor Aliya Mustafina (Russ). Die beiden qualifizierten sich zudem für drei Gerätefinals.

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