Solider Wettkampf – aber kein Exploit

In Stuttgart turnen sich die Schweizer im WM-Teamfinal auf Rang 7. Sieger wird Russland vor Grossbritannien.

Auch die starke Reckübung von Oliver Hegi brachte dem Schweizer Team keinen besseren Rang. (Video: SRF)

Das Nationalteam von Trainer Bernhard Fluck klassierte sich im prestigeträchtigen und hochstehenden Final der besten Mannschaften der Welt auf Rang 7 und war an dieser WM hinter Russland und Grossbritannien immerhin drittstärkstes europäisches Team. Zum vierten Mal in Folge hatte sich für die Schweiz für diesen Final qualifiziert und damit ein weiteres Mal demonstriert, dass sie sich in der erweiterten Weltspitze festgesetzt hat.

Weil im Final im Gegensatz zur Qualifikation die schwächste Note pro Gerät nicht gestrichen wird, rächen sich selbst die kleinsten Fehler sofort – was die Schweizer auch prompt zu spüren bekamen. Nach einem starken Start an den Ringen leisteten sich Pablo Brägger am Sprung und Reck, Yusof ebenfalls am Reck sowie Christian Baumann am Barren und Pauschen gröbere Unsauberkeiten, die mit Punktabzügen bestraft wurden. Am Ende wurde die Schweizer zwar vom Sensationsteam aus Taiwan bezwungen, hinter sich liessen sie dagegen die Ukraine.

Im Kampf um WM-Gold revanchierte sich Russland für die denkbar knappe Niederlage gegen China im Vorjahr in Doha. 2018 hatten die Chinesen die Russen um weniger als fünf Hundertstel bezwungen und so verhindert, dass Russland erstmals nach dem Ende der Sowjetunion Team-Weltmeister wird. Diesmal nun liessen die Osteuropäer nichts anbrennen und gewannen mit fast einem Punkt Vorsprung auf die Chinesen. Dritter wurde Japan.

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