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So bewegend war das Sportjahr 2018

Vom YB-Meistertitel über Weltmeister Frankreich bis Federers 20. Grand-Slam-Sieg: ein Rückblick in Bildern auf die schönsten und spektakulärsten Momente im Sport.

nsa
Das Jahr 2018 startete mit dem 20. Grand-Slam-Sieg von Roger Federer am Australian Open. Der Basler war damit der erste männliche Tennisspieler, der diese Marke erreichte. Den Final (am 28. Januar) in Melbourne gewann er gegen Marin Cilic in fünf Sätzen. Der Schweizer zeigte sich bei der Pokalübergabe von seiner emotionalen Seite und verdrückte einige Tränen. Im Laufe des Jahres übernahm er auch die Führung in der Weltrangliste, als älteste Nummer 1 je. Nachdem sein ewiger Rivale Rafael Nadal ihm diese Leaderposition wieder abnahm, beendete Federer das Jahr als Nummer 3 der Welt.
Das Jahr 2018 startete mit dem 20. Grand-Slam-Sieg von Roger Federer am Australian Open. Der Basler war damit der erste männliche Tennisspieler, der diese Marke erreichte. Den Final (am 28. Januar) in Melbourne gewann er gegen Marin Cilic in fünf Sätzen. Der Schweizer zeigte sich bei der Pokalübergabe von seiner emotionalen Seite und verdrückte einige Tränen. Im Laufe des Jahres übernahm er auch die Führung in der Weltrangliste, als älteste Nummer 1 je. Nachdem sein ewiger Rivale Rafael Nadal ihm diese Leaderposition wieder abnahm, beendete Federer das Jahr als Nummer 3 der Welt.
AP Photo/Dita Alangkara, Keystone
Vor allem die Ski-Events an den Spielen waren vom garstigen Wetter in Pyeongchang betroffen, immer wieder gab es Verschiebungen und Absagen. Beat Feuz machte das nichts, in der Abfahrt holte er Bronze und einen Tag später Silber im Super-G. Für das erste richtig grosse Highlight jedoch sorgte Dario Cologna (Bild). Der Bündner gewann nach einer Enttäuschung im Skiathlon über 15 km Freistil. Es war die vierte Goldmedaille für den 32-jährigen, damit ist er gemeinsam mit Skispringer Simon Ammann erfolgreichster Schweizer Olympionike an Winterspielen.
Vor allem die Ski-Events an den Spielen waren vom garstigen Wetter in Pyeongchang betroffen, immer wieder gab es Verschiebungen und Absagen. Beat Feuz machte das nichts, in der Abfahrt holte er Bronze und einen Tag später Silber im Super-G. Für das erste richtig grosse Highlight jedoch sorgte Dario Cologna (Bild). Der Bündner gewann nach einer Enttäuschung im Skiathlon über 15 km Freistil. Es war die vierte Goldmedaille für den 32-jährigen, damit ist er gemeinsam mit Skispringer Simon Ammann erfolgreichster Schweizer Olympionike an Winterspielen.
Christian Merz, Keystone
Auch Michelle Gisin (l.) und Wendy Holdener konnten sich über Medaillen freuen. Gisin fuhr zu Gold in der Kombination, während sich Holdener Silber im Slalom und Bronze in der Kombination erkämpfte. Die beiden strahlten nach dem gemeinsamen Podium um die Wette. Einen Doppelsieg feierte die Schweiz auch im Slopestyle, Sarah Höfflin und Mathilde Greamud holten Gold und Silber.
Auch Michelle Gisin (l.) und Wendy Holdener konnten sich über Medaillen freuen. Gisin fuhr zu Gold in der Kombination, während sich Holdener Silber im Slalom und Bronze in der Kombination erkämpfte. Die beiden strahlten nach dem gemeinsamen Podium um die Wette. Einen Doppelsieg feierte die Schweiz auch im Slopestyle, Sarah Höfflin und Mathilde Greamud holten Gold und Silber.
Jean-Christophe Bott, Keystone
Und sie legten nach. Das Schweizer Team holte zum Abschluss der Ski-Wettbewerbe Gold im erstmals durchgeführten Team-Event. Wendy Holdener, Denise Feierabend, Luca Aerni, Daniel Yule und Ramon Zehnhäusern (v.l.) hiessen die Athleten, die die Schweizer Farben vertraten. Sie verwiesen Österreich und Norwegen auf die Plätze zwei und drei. Eine Zugabe für Holdener, die so einen kompletten Medaillensatz aus Pyeongchang mit nach Hause nahm, und Ramon Zenhäusern, der im Slalom bereits Silber gewann. Insgesamt holte die Delegation 15 Medaillen in die Schweiz.
Und sie legten nach. Das Schweizer Team holte zum Abschluss der Ski-Wettbewerbe Gold im erstmals durchgeführten Team-Event. Wendy Holdener, Denise Feierabend, Luca Aerni, Daniel Yule und Ramon Zehnhäusern (v.l.) hiessen die Athleten, die die Schweizer Farben vertraten. Sie verwiesen Österreich und Norwegen auf die Plätze zwei und drei. Eine Zugabe für Holdener, die so einen kompletten Medaillensatz aus Pyeongchang mit nach Hause nahm, und Ramon Zenhäusern, der im Slalom bereits Silber gewann. Insgesamt holte die Delegation 15 Medaillen in die Schweiz.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Das schönste «Märchen» der Spiele in Pyeongchang schrieb Ester Ledecka. Die Tschechin gewann den Super G im Ski alpin und holte sich Gold im Parallel-Riesenslalom der Snowboarderinnen. Somit war sie die erste Teilnehmerin einer Olympiade, die zwei Medaillen in zwei verschiedenen Sportarten gewann. Und sie war die Athletin, die eine 16. Schweizer Medaille verhinderte. Mit Nummer 26 gestartet, verdrängte sie Lara Gut noch vom Podest. Die Tessinerin war nur eine Hundertstel langsamer als die Liechtensteinerin Tina Weirather.
Das schönste «Märchen» der Spiele in Pyeongchang schrieb Ester Ledecka. Die Tschechin gewann den Super G im Ski alpin und holte sich Gold im Parallel-Riesenslalom der Snowboarderinnen. Somit war sie die erste Teilnehmerin einer Olympiade, die zwei Medaillen in zwei verschiedenen Sportarten gewann. Und sie war die Athletin, die eine 16. Schweizer Medaille verhinderte. Mit Nummer 26 gestartet, verdrängte sie Lara Gut noch vom Podest. Die Tessinerin war nur eine Hundertstel langsamer als die Liechtensteinerin Tina Weirather.
EPA/Christian Bruna, Keystone
Der EHC Kloten stieg am 25. April nach 56 Jahren in der National League A in die Swiss League (vormals National League B) ab. Der Abstieg war eine beinahe schon logische Folge in einer chaotischen Saison. Die Zürcher Unterländer verloren die Ligaqualifikation gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Die St. Galler setzten sich in der Best-of-7-Serie mit 4:3-Siegen durch und kehrten somit nach drei Jahren (Saisons) wieder in die höchste Spielklasse zurück.
Der EHC Kloten stieg am 25. April nach 56 Jahren in der National League A in die Swiss League (vormals National League B) ab. Der Abstieg war eine beinahe schon logische Folge in einer chaotischen Saison. Die Zürcher Unterländer verloren die Ligaqualifikation gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Die St. Galler setzten sich in der Best-of-7-Serie mit 4:3-Siegen durch und kehrten somit nach drei Jahren (Saisons) wieder in die höchste Spielklasse zurück.
Petra Orosz, Keystone
Während in Kloten der Schock noch sass, flossen am 27. April bei den ZSC Lions die Freudentränen. Clublegende Mathias Seger hatte auf Ende Saison hin seinen Abschied aus dem Profisport bekannt gegeben und sich den Meistertitel zum Ende seiner Karriere gewünscht. Nach der schlechten Qualifikation (7.) glaubte niemand so recht daran, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehen könnte. Doch die Löwen vollbrachten das Kunststück und schlugen die drei besten Teams. Zuerst schalteten sie im Viertelfinal den EV Zug aus, danach (im Halbfinal) Titelverteidiger Bern und zuletzt konnte auch der HC Lugano die Zürcher nicht daran hintern, den neunten Meistertitel der Vereinsgeschichte zu feiern. Und am Ende durfte «Segi» voller Stolz den Pokal in die Höhe stemmen.
Während in Kloten der Schock noch sass, flossen am 27. April bei den ZSC Lions die Freudentränen. Clublegende Mathias Seger hatte auf Ende Saison hin seinen Abschied aus dem Profisport bekannt gegeben und sich den Meistertitel zum Ende seiner Karriere gewünscht. Nach der schlechten Qualifikation (7.) glaubte niemand so recht daran, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehen könnte. Doch die Löwen vollbrachten das Kunststück und schlugen die drei besten Teams. Zuerst schalteten sie im Viertelfinal den EV Zug aus, danach (im Halbfinal) Titelverteidiger Bern und zuletzt konnte auch der HC Lugano die Zürcher nicht daran hintern, den neunten Meistertitel der Vereinsgeschichte zu feiern. Und am Ende durfte «Segi» voller Stolz den Pokal in die Höhe stemmen.
Christian Merz, Keystone
Ausnahmezustand auch einen Tag später, etwas weiter im Westen. Jean-Pierre Nsame heisst der Mann, der eine 32-jährige Durststrecke der Berner Young Boys beendete. Dank seinem 2:1 kurz vor Schluss gegen den FC Luzern stand der Gewinn der Super League bereits vier Spieltage vor Schluss fest. Die Fans stürmten den Rasen, in der Hauptstadt wurde eine Freinacht ausgerufen und gefeiert. Held war auch Marco Wölfli. Bei seinem Club bereits zur Nummer 2 degradiert, half er in der Rückrunde und nach der Verletzung von Stammgoalie David von Ballmoos mit, es nicht mehr zu «veryoungboysen». m geschichtsträchtigen Spiel gegen Luzern parierte Wölfli sogar noch einen Penalty.
Ausnahmezustand auch einen Tag später, etwas weiter im Westen. Jean-Pierre Nsame heisst der Mann, der eine 32-jährige Durststrecke der Berner Young Boys beendete. Dank seinem 2:1 kurz vor Schluss gegen den FC Luzern stand der Gewinn der Super League bereits vier Spieltage vor Schluss fest. Die Fans stürmten den Rasen, in der Hauptstadt wurde eine Freinacht ausgerufen und gefeiert. Held war auch Marco Wölfli. Bei seinem Club bereits zur Nummer 2 degradiert, half er in der Rückrunde und nach der Verletzung von Stammgoalie David von Ballmoos mit, es nicht mehr zu «veryoungboysen». m geschichtsträchtigen Spiel gegen Luzern parierte Wölfli sogar noch einen Penalty.
Raphael Moser
Es hätte perfekt werden können. Kevin Fiala hatte den Goldpuck auf dem Stock. WM-Final, Verlängerung, 2:2, es wäre die Entscheidung gewesen, doch Anders Nilsson wehrte ab. Und so verloren die «Eisgenossen» den Final gegen die Schweden 2:3 nach Penaltyschiessen. Und wie 2013, als die Schweiz ebenfalls an den Skandinaviern gescheitert war, blieb das Gefühl, dass mehr möglich gewesen wäre. Dieses Jahr sogar noch mehr. Die Schweizer liessen Finnland und Kanada im Viertel- beziehungsweise Halbfinal mit jeweils 3:2 hinter sich.
Es hätte perfekt werden können. Kevin Fiala hatte den Goldpuck auf dem Stock. WM-Final, Verlängerung, 2:2, es wäre die Entscheidung gewesen, doch Anders Nilsson wehrte ab. Und so verloren die «Eisgenossen» den Final gegen die Schweden 2:3 nach Penaltyschiessen. Und wie 2013, als die Schweiz ebenfalls an den Skandinaviern gescheitert war, blieb das Gefühl, dass mehr möglich gewesen wäre. Dieses Jahr sogar noch mehr. Die Schweizer liessen Finnland und Kanada im Viertel- beziehungsweise Halbfinal mit jeweils 3:2 hinter sich.
Salvatore Di Nolfi, Keystone
Der FC Zürich stieg in der Saison 2015/16 ab, im Jahr darauf gelang ihm der sofortige Wiederaufstieg. Und um das Ganze zu toppen, holten sich die Zürcher in der ersten Saison nach dem Wiederaufstieg gleich den Pokal im Schweizer Cup. Im Final gegen den Meister YB waren die Zürcher klar überlegen. Der 2:1-Sieg war am Ende verdient. Nach dem Titelgewinn feierten die Spieler und der Staff in Zürich mit den Fans auf dem Balkon des Volkshauses. Für Ludovic Magnin ist es der erste Titel seiner Trainerkarriere. Und das, obwohl er den FCZ erst im Februar von Uli Forte übernommen hatte.
Der FC Zürich stieg in der Saison 2015/16 ab, im Jahr darauf gelang ihm der sofortige Wiederaufstieg. Und um das Ganze zu toppen, holten sich die Zürcher in der ersten Saison nach dem Wiederaufstieg gleich den Pokal im Schweizer Cup. Im Final gegen den Meister YB waren die Zürcher klar überlegen. Der 2:1-Sieg war am Ende verdient. Nach dem Titelgewinn feierten die Spieler und der Staff in Zürich mit den Fans auf dem Balkon des Volkshauses. Für Ludovic Magnin ist es der erste Titel seiner Trainerkarriere. Und das, obwohl er den FCZ erst im Februar von Uli Forte übernommen hatte.
Melanie Duchene, Keystone
Es war eine kleine Geste. Sie führte zu einer grossen Debatte, in der jeder mitreden wollte. Der Doppeladler. Während des WM-Gruppenspiels zwischen der Schweiz und Serbien kam er zweimal nach einem Schweizer Tor angeflogen. Einmal nach Granit Xhakas Treffer zum 1:1....
Es war eine kleine Geste. Sie führte zu einer grossen Debatte, in der jeder mitreden wollte. Der Doppeladler. Während des WM-Gruppenspiels zwischen der Schweiz und Serbien kam er zweimal nach einem Schweizer Tor angeflogen. Einmal nach Granit Xhakas Treffer zum 1:1....
Laurent Gillieron, Keystone
...und ein zweites Mal als Xherdan Shaqiri in der 90. Minute das Spiel zugunsten der Schweizer entschied. Dass die Schweiz 2:1 gewann, wurde zur Nebensache, die Debatte nahm ihren Lauf. Das Ganze ging so weit,...
...und ein zweites Mal als Xherdan Shaqiri in der 90. Minute das Spiel zugunsten der Schweizer entschied. Dass die Schweiz 2:1 gewann, wurde zur Nebensache, die Debatte nahm ihren Lauf. Das Ganze ging so weit,...
Laurent Gillieron, Keystone
...dass Alex Miescher den Vorschlag in den Raum warf, dass die Doppelbürger nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen sollten beziehungsweise die Juniorennationalspieler ihre Doppelbürgerschaft abgeben müssten. Dies wurde von allen Seiten heftig kritisiert, sodass sich der Fussballverband dazu gezwungen sah, Miescher zum Rücktritt zu bewegen.
...dass Alex Miescher den Vorschlag in den Raum warf, dass die Doppelbürger nicht mehr für die Nationalmannschaft spielen sollten beziehungsweise die Juniorennationalspieler ihre Doppelbürgerschaft abgeben müssten. Dies wurde von allen Seiten heftig kritisiert, sodass sich der Fussballverband dazu gezwungen sah, Miescher zum Rücktritt zu bewegen.
Laurent Gillieron, Keystone
Die Gesichter der Fans auf diesem Bild sagen alles. Deutschland, der Titelverteidiger, übersteht nicht einmal die Gruppenphase an der Fussball-WM 2018. So wie es den letzten Weltmeistern, Spanien und Italien, in den vorhergehenden Endrunden ebenfalls ergangen war. Die Deutschen zeigten eine enttäuschende Leistung, allen voran die erfahrenen Spieler um Manuel Neuer und Mats Hummels. Die Blamage ging so weit, dass man die Gruppe sogar als Letzter abschloss, hinter Schweden, Mexiko und Südkorea. Die Kritik nach dem Debakel war hart. Spieler und Staff wurden öffentlich angeprangert und der Rücktritt von Joachim Löw verlangt. Das Jahr beendete «Die Mannschaft» mit dem Abstieg aus der höchsten Klasse der Uefa Nations League, nachdem sie gegen Frankreich und Holland ungenügende bis schlechte Leistungen zeigte.
Die Gesichter der Fans auf diesem Bild sagen alles. Deutschland, der Titelverteidiger, übersteht nicht einmal die Gruppenphase an der Fussball-WM 2018. So wie es den letzten Weltmeistern, Spanien und Italien, in den vorhergehenden Endrunden ebenfalls ergangen war. Die Deutschen zeigten eine enttäuschende Leistung, allen voran die erfahrenen Spieler um Manuel Neuer und Mats Hummels. Die Blamage ging so weit, dass man die Gruppe sogar als Letzter abschloss, hinter Schweden, Mexiko und Südkorea. Die Kritik nach dem Debakel war hart. Spieler und Staff wurden öffentlich angeprangert und der Rücktritt von Joachim Löw verlangt. Das Jahr beendete «Die Mannschaft» mit dem Abstieg aus der höchsten Klasse der Uefa Nations League, nachdem sie gegen Frankreich und Holland ungenügende bis schlechte Leistungen zeigte.
Omer Messinger, Keystone
Giulia Steingruber erlebte kein schönes Jahr, bei den Vorbereitungen für die Europameisterschaften verletzte sie sich schwer. Diagnose: Kreuzbandriss. Die Saison war damit gelaufen. Keine EM, keine Wettkämpfe, kein Turnen.
Giulia Steingruber erlebte kein schönes Jahr, bei den Vorbereitungen für die Europameisterschaften verletzte sie sich schwer. Diagnose: Kreuzbandriss. Die Saison war damit gelaufen. Keine EM, keine Wettkämpfe, kein Turnen.
Marcel Bieri, Keystone
Für Schlagzeilen sorgten Lara Gut und Valon Behrami als sie nach nur fünf Monaten Beziehung am 11. Juli 2018 heirateten. Seither startet die Skirennfahrerin unter dem Namen Gut-Behrami. Die Hochzeit fand ihm kleinen Rahmen in der Heimat der beiden Profisportler, im Tessin, statt. Die Schweizer Medien tauften das Paar auf den Namen «Valara».
Für Schlagzeilen sorgten Lara Gut und Valon Behrami als sie nach nur fünf Monaten Beziehung am 11. Juli 2018 heirateten. Seither startet die Skirennfahrerin unter dem Namen Gut-Behrami. Die Hochzeit fand ihm kleinen Rahmen in der Heimat der beiden Profisportler, im Tessin, statt. Die Schweizer Medien tauften das Paar auf den Namen «Valara».
Laurent Gillieron, Keystone
Grosse Freude in Frankreich. Am 15. Juli 2018, ein Tag nach dem französischen Nationalfeiertag, krönten sich die Franzosen zu Weltmeistern. In einem spannendem und packenden Finale schlugen sie das grosse Überraschungsteam aus Kroatien 4:2. Ganz Frankreich stand Kopf. Der zweite Weltmeistertitel war Realität geworden. Und dies 20 Jahre nach dem ersten Triumph, an der Heim-WM 1998. Auf ihrem Weg eliminierten «Les Bleus» unter anderem den Mitfavoriten Belgien im Halbfinal und das Ensemble um Barcelona-Star Lionel Messi aus Argentinien im Achtelfinal. Zudem bezwangen sie die Uruguayer mit Luis Suarez im Viertelfinal 2:0.
Grosse Freude in Frankreich. Am 15. Juli 2018, ein Tag nach dem französischen Nationalfeiertag, krönten sich die Franzosen zu Weltmeistern. In einem spannendem und packenden Finale schlugen sie das grosse Überraschungsteam aus Kroatien 4:2. Ganz Frankreich stand Kopf. Der zweite Weltmeistertitel war Realität geworden. Und dies 20 Jahre nach dem ersten Triumph, an der Heim-WM 1998. Auf ihrem Weg eliminierten «Les Bleus» unter anderem den Mitfavoriten Belgien im Halbfinal und das Ensemble um Barcelona-Star Lionel Messi aus Argentinien im Achtelfinal. Zudem bezwangen sie die Uruguayer mit Luis Suarez im Viertelfinal 2:0.
AP Photo/Martin Meissner, Keystone
Nachdem sich der FC Basel in der Meisterschaft YB geschlagen geben musste, kamen beim entthronten Serienmeister erstmals kleinere Zweifel auf, ob nach dem Meistertitel der Berner die glorreiche Zeit der Rotblauen abgelaufen ist. Nach etlichen Kadermutationen startete der FCB mit dürftigen Resultaten in die Meisterschaft und handelte sich bis zur Hälfte einen Rückstand von 19 Punkten auf die Young Boys ein, die ihren Höhenflug in der Liga fortsetzten.
Nachdem sich der FC Basel in der Meisterschaft YB geschlagen geben musste, kamen beim entthronten Serienmeister erstmals kleinere Zweifel auf, ob nach dem Meistertitel der Berner die glorreiche Zeit der Rotblauen abgelaufen ist. Nach etlichen Kadermutationen startete der FCB mit dürftigen Resultaten in die Meisterschaft und handelte sich bis zur Hälfte einen Rückstand von 19 Punkten auf die Young Boys ein, die ihren Höhenflug in der Liga fortsetzten.
Peter Schneider, Keystone
Naomi Osaka hatte beim US Open bereits das erreicht, wovon sie immer geträumt hatte: das Endspiel. Und als wäre das nicht schon genug grossartig, durfte sie dieses am 8. September gegen die erfolgreichste Tennisspielerin je bestreiten, ihre Gegnerin hiess Serena Williams. Der Final endete mit dem Sieg Osakas, viel mehr in Erinnerung bleiben aber die Aussetzer von Williams. Nachdem ihr Trainer sie aktiv gecoacht hatte, wurde sie ein erstes Mal ermahnt. Die Amerikanerin liess dies nicht auf sich sitzen, protestierte, bezeichnete den Schiedsichter als Dieb und bezichtigte ihn des Sexismus. Schliesslich wurden ihr für die Beleidigungen und das Zerstören ihres Rackets zuerst ein Punkt und dann ein ganzes Game abgezogen. Das amerikanische Publikum quittierte die Strafen mit einem Pfeifkonzert und zerstörte Osakas Moment des Triumphs. Die Japanerin nahm ihre Trophäe unter Tränen entgegen und sah sich sogar gezwungen, sich für den Sieg zu entschuldigen.
Naomi Osaka hatte beim US Open bereits das erreicht, wovon sie immer geträumt hatte: das Endspiel. Und als wäre das nicht schon genug grossartig, durfte sie dieses am 8. September gegen die erfolgreichste Tennisspielerin je bestreiten, ihre Gegnerin hiess Serena Williams. Der Final endete mit dem Sieg Osakas, viel mehr in Erinnerung bleiben aber die Aussetzer von Williams. Nachdem ihr Trainer sie aktiv gecoacht hatte, wurde sie ein erstes Mal ermahnt. Die Amerikanerin liess dies nicht auf sich sitzen, protestierte, bezeichnete den Schiedsichter als Dieb und bezichtigte ihn des Sexismus. Schliesslich wurden ihr für die Beleidigungen und das Zerstören ihres Rackets zuerst ein Punkt und dann ein ganzes Game abgezogen. Das amerikanische Publikum quittierte die Strafen mit einem Pfeifkonzert und zerstörte Osakas Moment des Triumphs. Die Japanerin nahm ihre Trophäe unter Tränen entgegen und sah sich sogar gezwungen, sich für den Sieg zu entschuldigen.
AFP/Eduardo Munoz Alvarez, Keystone
Was für eine Show, was für ein Publikum! Nino Schurter wurde am 8. September seinen Erwartungen bei der Heim-WM in Lenzerheide gerecht und im Ziel von Tausenden Fans empfangen, die seinen Namen skandierten. Er fuhr überlegen den Titel ein, nachdem er einige Tage zuvor schon mit dem Team Gold gewonnen hatte. Im Dezember folgte dann die nächste Belohnung: Im zehnten Anlauf wurde Schurter erstmals zum Schweizer Sportler des Jahres gekürt, bei der Dankesrede stockte seine Stimme.
Was für eine Show, was für ein Publikum! Nino Schurter wurde am 8. September seinen Erwartungen bei der Heim-WM in Lenzerheide gerecht und im Ziel von Tausenden Fans empfangen, die seinen Namen skandierten. Er fuhr überlegen den Titel ein, nachdem er einige Tage zuvor schon mit dem Team Gold gewonnen hatte. Im Dezember folgte dann die nächste Belohnung: Im zehnten Anlauf wurde Schurter erstmals zum Schweizer Sportler des Jahres gekürt, bei der Dankesrede stockte seine Stimme.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Neben Schurter war sie die ganz grosse Gewinnerin bei den Sports Awards: Daniela Ryf. Viel, wenn nicht fast alles, sprach am 13. Oktober gegen sie und einen vierten WM-Triumph auf Hawaii, der Quallenbiss beim Aufwärmen zum Beispiel oder die Tatsache, dass sie zwischenzeitlich über zehn Minuten Rückstand hatte. Doch Ryf zeigte genau in diesem Moment der Schwäche, warum sie zu den Grössten ihres Sports gehört. Auf dem Velo holte sie sich die Spitzenposition, beflügelt davon rannte sie unaufhaltbar Richtung Ziel und beendete den Ironman in Rekordzeit, sie gewann ihn zum dritten Mal in Folge.
Neben Schurter war sie die ganz grosse Gewinnerin bei den Sports Awards: Daniela Ryf. Viel, wenn nicht fast alles, sprach am 13. Oktober gegen sie und einen vierten WM-Triumph auf Hawaii, der Quallenbiss beim Aufwärmen zum Beispiel oder die Tatsache, dass sie zwischenzeitlich über zehn Minuten Rückstand hatte. Doch Ryf zeigte genau in diesem Moment der Schwäche, warum sie zu den Grössten ihres Sports gehört. Auf dem Velo holte sie sich die Spitzenposition, beflügelt davon rannte sie unaufhaltbar Richtung Ziel und beendete den Ironman in Rekordzeit, sie gewann ihn zum dritten Mal in Folge.
EPA/Bruce Omori, Keystone
Es hätte ein Fussballfest werden können, das Spiel des Jahres, ja sogar des Jahrhunderts. In der Copa Libertadores, dem südamerikanischen Pendant zur Champions League standen mit den Boca Juniors und River Plate die beiden Erzrivalen im Final. Es wurde zum Debakel für Argentinien. Nach dem 2:2 im Hinspiel (11. November) gab es vor dem am 24. November angesetzten Rückspiel Krawalle, der Boca-Bus wurde mit Steinen attackiert, das Spiel schlussendlich verschoben. Und dann gleich ganz verlegt. Das Final-Rückspiel fand am 9. Dezember in Madrid statt, River Plate gewann in der Verlängerung.
Es hätte ein Fussballfest werden können, das Spiel des Jahres, ja sogar des Jahrhunderts. In der Copa Libertadores, dem südamerikanischen Pendant zur Champions League standen mit den Boca Juniors und River Plate die beiden Erzrivalen im Final. Es wurde zum Debakel für Argentinien. Nach dem 2:2 im Hinspiel (11. November) gab es vor dem am 24. November angesetzten Rückspiel Krawalle, der Boca-Bus wurde mit Steinen attackiert, das Spiel schlussendlich verschoben. Und dann gleich ganz verlegt. Das Final-Rückspiel fand am 9. Dezember in Madrid statt, River Plate gewann in der Verlängerung.
Sebastian Pani, Keystone
Er ist wohl der grösste und bekannteste, vielleicht auch der beste Trainer im Schweizer Mannschaftssport. In diesem schnelllebigen Geschäft stand er 22 Jahre lang an der Bande in Davos, erlebte Höhen und Tiefen, gewann unzählige Trophäen und formte nicht wenige Spieler zu wichtigen Grössen im Nationalteam: Arno Del Curtos Ära bei den Bündnern endet am 27. November 2018 mit dem Rücktritt. Die Davoser befinden sich da in der Krise und sitzen im Tabellenkeller fest, nur Rapperswil-Jona startet schlechter in die Saison. Immerhin: Mit Del-Curto-Nachfolger Harijs Witolinsch scheint es nun wieder aufwärts zu gehen. Und auch sonst ist nicht alles ganz so schlimm beim HCD, denn die Stars bleiben dem Club erhalten: Enzo Corvi, die Wieser-Brüder und Andres Ambühl verlängern ihre Verträge.
Er ist wohl der grösste und bekannteste, vielleicht auch der beste Trainer im Schweizer Mannschaftssport. In diesem schnelllebigen Geschäft stand er 22 Jahre lang an der Bande in Davos, erlebte Höhen und Tiefen, gewann unzählige Trophäen und formte nicht wenige Spieler zu wichtigen Grössen im Nationalteam: Arno Del Curtos Ära bei den Bündnern endet am 27. November 2018 mit dem Rücktritt. Die Davoser befinden sich da in der Krise und sitzen im Tabellenkeller fest, nur Rapperswil-Jona startet schlechter in die Saison. Immerhin: Mit Del-Curto-Nachfolger Harijs Witolinsch scheint es nun wieder aufwärts zu gehen. Und auch sonst ist nicht alles ganz so schlimm beim HCD, denn die Stars bleiben dem Club erhalten: Enzo Corvi, die Wieser-Brüder und Andres Ambühl verlängern ihre Verträge.
Gian Ehrenzeller, Keystone
Fifa-Präsident Gianni Infantino geriet im November in die Kritik. Die Enthüllungsplattform «Football Leaks» veröffentlichte in enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Magazin «Spiegel» sowie Journalisten aus verschiedenen Medienunternehmen, darunter auch Tamedia, brisante Details zu den Machenschaften im modernen Fussball. Einerseits zeigen die Recherchen auf, dass die europäischen Topclubs immer noch eine Superliga planen, obwohl dieses Vorhaben bereits 2016 hinter den Kulissen als gescheitert erklärt worden war. Dokumente – darunter eine im Oktober 2018 abgefangene, vertrauliche Mail von Real Madrid – zeigen, dass weiterhin konkrete Pläne für die Gründung einer solchen internationalen Liga mit Start im Jahr 2021 vorhanden sind. Elf Teams (Barcelona, Real Madrid, Arsenal, Chelsea, Liverpool, Manchester United, Manchester City, Paris Saint-Germain, AC Milan und Bayern München) sollen sie ins Leben rufen.Die Berichte zeigen auch auf, wie Infantino sein Amt als Fifa-Präsident missbraucht haben soll. So soll er dem Walliser Oberstaatsanwalt Rinaldo Arnold Tickets für das Champions-League-Finale sowie exklusive Einladungen an Fifa-Events besorgt haben, wobei dieser im Gegenzug ein geheimes Treffen zwischen Infantino und Bundesanwalt Michael Lauber einfädelte. Oder wie der Walliser dafür gesorgt haben soll, dass Scheichs als Besitzer der Clubs Paris Saint-Germain und Manchester City das Financial Fair Play der Uefa umgehen konnten. Brisant ist auch der Aspekt, dass Infantino offenbar alle wichtigen Rechte des Weltfussballverbandes für 25 Milliarden Dollar an eine private Investorengruppe verkaufen will. Dazu hat Infantino bislang weder bei «Football Leaks» noch bei den Medien, die sich an der Publikation solcher Details beteiligten, Stellung bezogen. Zudem wurden auch Details aus Spielerverträgen und deren Verhandlungen über neue Verträge veröffentlicht. Im Jahr 2019 werden weitere Publikationen zu fragwürdigen Vorgängen im Weltfussball folgen.
Fifa-Präsident Gianni Infantino geriet im November in die Kritik. Die Enthüllungsplattform «Football Leaks» veröffentlichte in enger Zusammenarbeit mit dem deutschen Magazin «Spiegel» sowie Journalisten aus verschiedenen Medienunternehmen, darunter auch Tamedia, brisante Details zu den Machenschaften im modernen Fussball. Einerseits zeigen die Recherchen auf, dass die europäischen Topclubs immer noch eine Superliga planen, obwohl dieses Vorhaben bereits 2016 hinter den Kulissen als gescheitert erklärt worden war. Dokumente – darunter eine im Oktober 2018 abgefangene, vertrauliche Mail von Real Madrid – zeigen, dass weiterhin konkrete Pläne für die Gründung einer solchen internationalen Liga mit Start im Jahr 2021 vorhanden sind. Elf Teams (Barcelona, Real Madrid, Arsenal, Chelsea, Liverpool, Manchester United, Manchester City, Paris Saint-Germain, AC Milan und Bayern München) sollen sie ins Leben rufen.Die Berichte zeigen auch auf, wie Infantino sein Amt als Fifa-Präsident missbraucht haben soll. So soll er dem Walliser Oberstaatsanwalt Rinaldo Arnold Tickets für das Champions-League-Finale sowie exklusive Einladungen an Fifa-Events besorgt haben, wobei dieser im Gegenzug ein geheimes Treffen zwischen Infantino und Bundesanwalt Michael Lauber einfädelte. Oder wie der Walliser dafür gesorgt haben soll, dass Scheichs als Besitzer der Clubs Paris Saint-Germain und Manchester City das Financial Fair Play der Uefa umgehen konnten. Brisant ist auch der Aspekt, dass Infantino offenbar alle wichtigen Rechte des Weltfussballverbandes für 25 Milliarden Dollar an eine private Investorengruppe verkaufen will. Dazu hat Infantino bislang weder bei «Football Leaks» noch bei den Medien, die sich an der Publikation solcher Details beteiligten, Stellung bezogen. Zudem wurden auch Details aus Spielerverträgen und deren Verhandlungen über neue Verträge veröffentlicht. Im Jahr 2019 werden weitere Publikationen zu fragwürdigen Vorgängen im Weltfussball folgen.
EPA/Noushad Thekkayil, Keystone
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