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Sherlock Holmes soll den Weg nach London ebnen

Das Duett Pamela Fischer/Anja Nyffeler will sich schrittweise der Weltspitze annähern. Die WM in Shanghai fungiert als wichtige Standortbestimmung im Hinblick auf eine mögliche Olympiateilnahme.

Gegensätze ziehen sich an – und können sich in Harmonie vereinen. Pamela Fischer ist 23-jährig, 158 Zentimeter gross, redselig. Wenn die Athletin aus Lausanne spricht, sprudeln die Worte in Französisch nur so aus ihr raus. «Pamela ist lebendig, fröhlich, aktiv und besitzt enorm viel Energie», sagt Anja Nyffeler. Die Schwimmerin aus Ostermundigen ist viereinhalb Jahre jünger und 14 Zentimeter grösser als ihre Westschweizer Partnerin. «Anja ist intelligent, nett und im Unterschied zu mir äusserst ruhig», beschreibt Fischer lachend.

Pamela Fischer und Anja Nyffeler bilden das Duett von Swiss Synchro, welches sich an künftigen Grossanlässen in der erweiterten Weltspitze etablieren soll. Einen Tag pro Woche trainiert Fischer in Lausanne, die restlichen Einheiten, verteilt auf fünf Tage, bestreitet die Westschweizerin mit Nyffeler in Bern und Magglingen. «Wir ergänzen uns gut, gleichen uns aus», sagt Nyffeler, die in Hofwil das Sportgymnasium besucht. Julia Vasileva, Chefin Leistungssport von Swiss Synchro, befindet, dass sich die beiden im Leistungsbereich durchaus ähnlich sind: «Beide verfügen über schnelle Bewegungen, beide sind bereit, hart zu arbeiten. Als Duett haben sie an verschiedenen Wettkämpfen bewiesen, dass sie derzeit in der Schweiz die Besten sind.»

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