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Eröffnungsfeier mit viel Tradition

Zum ersten Mal in der Geschichte des ­«Eidgenössischen» fand eine ­Eröffnungsfeier statt. Im ­Zentrum stand die kulturelle Vielfalt des Kantons Freiburg. Geschwungen wurde auch schon.

Am Freitag wurde das 44. Eidgenössische Schwingfest in Estavayer...
Am Freitag wurde das 44. Eidgenössische Schwingfest in Estavayer...
Keystone
...mit Freiburger Kultur und Tradition eröffnet.
...mit Freiburger Kultur und Tradition eröffnet.
Keystone
Die «Barbus de la Gruyere» werden ihren Sonnenschutz benötigen.
Die «Barbus de la Gruyere» werden ihren Sonnenschutz benötigen.
Keystone
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Die Tribünen in der grossen Arena auf dem Militärflugplatz Payerne waren gestern Abend gut gefüllt. Nur die Plätze unter der brennenden Sonne blieben leer. Immerhin wehte am Abend nach einem unerbittlichen Hitzetag ein kühlendes Lüftchen über das Festgelände.

Zum ersten Mal in der Geschichte gab es am Schwingfest in Estavayer eine solche Eröffnungsfeier. In sechs farbenfrohen Bildern zeigten rund tausend Mitwirkende Bräuche, Traditionen und Besonderheiten aus dem Kanton Freiburg mit seinen sieben Bezirken.

Themen in den gut anderthalb Stunden waren etwa die Glasmalerei, die neue Poyabrücke, ein Alpabzug oder der Röstigraben. Zweisprachig moderiert wurde getanzt, gesungen, musiziert und geschwungen, wenn auch noch nicht wettkampfmässig.

Dieser schwingerische Teil der Eröffnungsfeier löste beim Publikum besondere Emotionen aus. In den sieben Sägemehlringen griffen Jugendliche zusammen, die körperlich zum Teil schwer beeinträchtigt sind.

In den letzten zehn Wochen hatten sie sich mit viel Enthusiasmus auf ihren grossen Auftritt vorbereitet, dank der Stiftung Just for Smiles. Die Jungs jubelten wie ganz «Böse», nachdem sie ihren Gegner mit einem gekonnten Schwung auf den Rücken gelegt hatten, angefeuert von Treichlern.

Als OK-Präsident Albert Bachmann nach einem angenehm kurzen Anspracheteil das Fest offiziell für eröffnet erklärte, betrat ein Alpabzug die Arena: Die Alphornklänge gingen im Glockengeläut der Kühe und Ziegen sowie im Applaus des Publikums unter. Zum Schluss erhob sich das Publikum und sang den bekannten Kuhreihen «Le ranz des vaches» in Freiburger Patois mit.

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