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Schwingen als attraktive Werbeplattform

Gemäss einer Studie prophezeien über zwei Drittel der Schweizer Marketingleiter dem Schwingsport einen deutlichen Sponsorenzuwachs. Vor einer zu starken Kommerzialisierung des Nationalsports wird jedoch gewarnt.

An den Festen repräsentiert er seine verschiedenen Partner: Schwingerkönig Kilian Wenger.
An den Festen repräsentiert er seine verschiedenen Partner: Schwingerkönig Kilian Wenger.
Keystone

Auf der Trainerhose prangt ein Kleber einer bekannten Genossenschaftsbank, das T-Shirt ist mit diversen Firmenlogos versehen – der Kranzschwinger gilt mittlerweile als attraktives Werbeobjekt. Schwingerkönig Kilian Wenger verdient allein durch Sponsorenbeiträge jährlich mehrere Hunderttausend Franken, seine Berner Herausforderer Christian Stucki, Matthias Glarner und Matthias Sempach generieren fünfstellige Beträge. Doch nicht nur die Athleten stehen im Fokus der Werbetreibenden. Auf dem Areal des Eidgenössischen Schwingfests in Frauenfeld versammelten sich 5 Gross- und über 60 Kleinsponsoren. Operiert wurde mit einem Budget von 21 Millionen Franken; es war ein Kinderspiel, den Gabentempel im Wert von 900000 Franken zu äufnen.

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