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Schwache Abwehr und fehlende Konstanz

Die Formkurve des BSV Bern zeigt wieder nach unten. Die Berner verlieren 33:36 beim RTV Basel.

Enttäuschte Berner: Beim Tabellenletzten in Basel gab es keine Punkte.
Enttäuschte Berner: Beim Tabellenletzten in Basel gab es keine Punkte.
Stefan Wermuth

Der BSV Bern schafft es nicht, in dieser Saison Konstanz in seine Leistungen zu bringen. Die Berner schienen sich mit vier Erfolgen in Serie gerade auf dem richtigen Weg zu befinden, stattdessen folgten letzte Woche wieder zwei Rückschläge. Zuerst die unnötige 25:27-Heimniederlage gegen ein dezimiert angetretenes Kriens-Luzern, nun ein 33:36 beim Tabellenletzten RTV Basel, der zuvor in 15 Spielen nie gewonnen und gerade mal einen Punkt geholt hatte.

Die Nordwestschweizer überraschten den Gegner mit zwei kurzfristig verpflichteten Akteuren. Besonders Rückraumspieler Srdjan Predragovic erwies sich mit neun Treffern als klare Verstärkung. Aber auch so stellt die Niederlage beim Abstiegskandidaten für den BSV einen erheblichen Rückschritt dar.

«Als Blamage würde ich dieses Ergebnis nicht betrachten, wohl aber als groben Fehltritt, der uns nicht passieren darf», ordnet der Vizecaptain Luca Mühlemann die Niederlage ein. «In der Abwehr waren wir zu wenig aggressiv; da müssen wir viel härter ans Werk gehen», analysierte der Routinier klar, in welchem Bereich sein Team am Rheinknie versagt hatte.

Sicher nicht Siebter bleiben

Der BSV Bern wird die EM-Pause auf Platz 7 verbringen. «Dort wollen wir sicher nicht bleiben, in der ersten Playoff-Runde nicht auf Kadetten Schaffhausen oder Pfadi Winterthur treffen», äussert sich Mühlemann deutlich. «Aber dazu müssen wir wesentlich besser spielen, und das über 60 Minuten.» Eine Gelegenheit dazu besteht vor Weihnachten noch, nächsten Samstag gegen GC Amicitia, dem die Berner in dieser Saison als Favorit schon zweimal (Meisterschaft und Cup) unterlegen sind.

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