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Schach-WM: Jetzt sind Sie am Zug

Er ist zurzeit das Mass aller Dinge in der Schachszene: Magnus Carlsen. Der Norweger mit Jahrgang 1990 errang als 14-Jähriger bereits den Titel des Grossmeisters, er war damals der zweitjüngste Spieler, dem dies je gelang (nur Sergei Karjakin war mit zwölf Jahren jünger). Sechs Jahre später spielte er sich zum ersten Mal an die Spitze der Fide-Weltrangliste, seit Juli 2011 hat er diese Position nun inne. Seit 2013 ist Carlsen auch Weltmeister, momentan verteidigt er in London den Titel gegen Fabiano Caruana.
Viswanathan Anand (links), kurz Vishy, aus Indien war der Vorgänger von Carlsen. Er verlor im November 2013 den Zweikampf um den WM-Titel im Schach an den Norweger. Das Duell fand in Anands Heimat Indien statt, nach zehn von zwölf Partien entschied es Carlsen für sich. Seither ist er auf dem Thron. Anand, den sie auch den «Tiger von Madras» nennen, war davor während sechs Jahren Weltmeister. Der 43-Jährige gilt als guter Rechner, sieht Wendungen sehr schnell und gerät kaum in Zeitnot.
Capablanca verlor seinen Titel 1927 an Alexander Aljechin. Der Kubaner forderte immer wieder einen Rückkampf, der Russe Aljechin lehnte ab. 1935 verlor er seinen Titel an den Holländer Max Euwe, holte ihn aber zwei Jahre danach zurück. Aljechin war auch französischer Staatsangehöriger und zeigte immer wieder seine antideutsche Haltung, auch vor und während des Zweiten Weltkriegs. 1941 änderte er seine Meinung und veröffentlichte antisemitische Artikel. Die Schachwelt wollte nichts mehr mit Aljechin zu tun haben, und dieser sah sich mit der Niederlage Deutschlands gezwungen, nach Spanien auszuwandern, wo ihm das Franco-Regime freundlich gesinnt war. 1946 wurde er in Portugal tot aufgefunden, erstickt an einem Stück Fleisch. Noch heute sind die genauen Umstände seines Todes unklar.
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