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Schachmatt für Betrüger in Biel

Ein Betrugsskandal erschüttert das königliche Spiel: Drei Franzosen haben an der Olympiade organisiert falsch gespielt. Am Festival in Biel herrscht Alarmstufe 1. Der Berner Beat Rüegsegger beobachtet nicht nur die Züge der Spieler, sondern auch das Verhalten der klugen Köpfe.

Alarmstufe Rot im Bieler Kongresshaus: In Biel wird nach dem Betrug an der Olympiade hohen Wert auf Sicherheit gelegt.
Alarmstufe Rot im Bieler Kongresshaus: In Biel wird nach dem Betrug an der Olympiade hohen Wert auf Sicherheit gelegt.
Colourbox

Beat Rüegsegger will Betrüger im Schach matt setzen. Als Hauptschiedsrichter des 44. Bieler Festivals bemüht sich der 58-jährige Emmentaler darum, dass alles fair bleibt. Im Kongresshaus gilt in diesen Tagen eine hohe Sicherheitsstufe. Erstmals in der Geschichte des Turniers wird der Spielsaal videoüberwacht. «Es darf nicht mehr passieren, dass betrogen wird», sagt Rüegsegger. Im knallroten Helfer-T-Shirt markiert der Huttwiler Lehrer ab 14 Uhr bis zum letzten Zug Präsenz zwischen den Tischreihen. Rüegsegger kontrolliert mit drei anderen Referees, dass die Spieler ihre Mobiltelefone, Laptops, MP3-Player, iPhones und Smartphones abgestellt haben. Letztes Jahr war es den Akteuren noch erlaubt gewesen, ihre elektronischen Geräte in den Stumm-Modus zu schalten. Heute genügt ein Pieps oder ein Vibrieren, und der Spieler hat die Partie nach Regeln des Weltverbandes Fide verloren.

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