Zum Hauptinhalt springen

Rugby-Stars müssen an WM Tattoos verstecken

2019 findet in Japan die Rugby-WM statt. Um niemanden zu beleidigen, müssen sich einige Spieler anpassen.

Der Wallabie Israel Folau ist mächtig stolz auf seine Tätowierungen. Für die WM In Japan im kommenden Jahr muss der Australier seine Tattoos aber abdecken.
Der Wallabie Israel Folau ist mächtig stolz auf seine Tätowierungen. Für die WM In Japan im kommenden Jahr muss der Australier seine Tattoos aber abdecken.
Chris Hyde/Getty Images
Zumindest wenn er öffentliche Bäder oder Fitnessstudios besucht.
Zumindest wenn er öffentliche Bäder oder Fitnessstudios besucht.
Jono Searle/Getty Images
Turnierdirektor Alan Gilpin sagt: «Wir werden kein Team zwingen, sich zu verdecken. Das ist auch nicht nötig, denn sie wollen ja beweisen, dass sie Respekt zeigen.»
Turnierdirektor Alan Gilpin sagt: «Wir werden kein Team zwingen, sich zu verdecken. Das ist auch nicht nötig, denn sie wollen ja beweisen, dass sie Respekt zeigen.»
Kazuhiro Nogi/Getty Images
1 / 6

Schafft Neuseeland den WM-Hattrick und werden die All Blacks damit insgesamt zum vierten Mal Weltmeister? Oder können die Wallabies aus Australien aufschliessen? Oder etwa die südafrikanischen Springboks? Bevor diese Fragen in einem Jahr vom 20. September bis 2. November 2019 an der Rugby-WM in Japan beantwortet werden können, müssen sich einige Spieler bereits auf etwas anderes vorbereiten.

So werden die tätowierten Spieler – und davon gibt es einige – ihre Tattoos verbergen müssen. Der Grund: In Japan werden Tätowierungen auch heute noch mit der berüchtigten Yakuza-Mafia in Verbindung gebracht. So könnten Spieler mit Verbrechern verwechselt werden. Deshalb werden die Profis bei Besuchen von Fitnessstudios und Schwimmbädern angehalten, ihre Körperverzierungen abzudecken.

Auch die Schuhe wechseln

Turnierdirektor Alan Gilpin hat von den Verbänden und Teams bisher nur positives Feedback bekommen, was diese Einschränkung betrifft. Man wolle die japanische Kultur respektieren, heisst es allenthalben. «Wir werden kein Team zwingen, sich zu verdecken. Das ist auch nicht nötig, denn sie wollen ja beweisen, dass sie Respekt zeigen», sagt Gilpin.

Sowohl Neuseeland als auch Australien haben zugesichert, mit den Anpassungen keine Probleme zu haben. Ausserdem sollen die Spieler akzeptiert haben, innerhalb und ausserhalb der Unterkunft nicht dieselben Schuhe zu tragen, wie sich das die japanische Gesellschaft gewöhnt ist.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch