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Röthlins gelungenes Experiment am Berg

Viktor Röthlin hat seine härteste Bergprüfung auf dem Podest beendet. Der Obwaldner musste am Jungfrau-Marathon nur zwei Spezialisten aus Afrika den Vortritt lassen.

Majestätische Kulisse: Petro Mamo, Geoffrey Ndungu und Viktor Röthlin posieren vor der Jungfrau.
Majestätische Kulisse: Petro Mamo, Geoffrey Ndungu und Viktor Röthlin posieren vor der Jungfrau.
Keystone
In Einerkolonne Richtung Kleine Scheidegg:  Die Läuferinnen und Läufer auf dem schmalen Weg  der steilen Moräne Richtung Ziel.
In Einerkolonne Richtung Kleine Scheidegg: Die Läuferinnen und Läufer auf dem schmalen Weg der steilen Moräne Richtung Ziel.
zvg/swiss-image
Die Kenianer unter sich: Patrick Ereng Mugur gewinnt die Jungfrau-Meile mit einer halben Sekunde Vorsprung auf Richard Mengich Kiprop.
Die Kenianer unter sich: Patrick Ereng Mugur gewinnt die Jungfrau-Meile mit einer halben Sekunde Vorsprung auf Richard Mengich Kiprop.
Bruno Petroni
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Die Kulisse erinnert an eine Lauberhornabfahrt. Eiger, Mönch und Jungfrau sorgen für ein atemberaubendes Panorama; das Silberhorn glänzt in der Sonne, und die Zuschauer schwenken begeistert rot-weisse Fahnen, als ein Schweizer Athlet mit der drittbesten Zeit die Ziellinie überquert. Viktor Röthlin beendet die 42,195 Kilometer lange Ausdauerprüfung von Interlaken auf die Kleine Scheidegg mit 1839 Steigungsmetern in hervorragenden 2:53:21 Stunden – nur drei Läufer sind in der 21 Jahre alten Geschichte des Jungfrau-Marathons schneller gewesen als der Europameister von 2010: Geoffrey Ndungu (Ken) und Petro Mamo (Eri), die beiden Röthlin-Bezwinger, sowie Streckenrekordhalter Jonathan Wyatt. Der Neuseeländer sagte seine Teilnahme kurzfristig ab. Wyatt sei nicht in Form, legte OK-Präsident Christoph Seiler vor dem Rennen dar.

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