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Neue Situation, schöne Situation

Langenthal-Aarwangen hat am Wochenende eine erste Chance vergeben, sich definitiv in Richtung Playoffs zu orientieren. Die Partie gegen Ticino ging verloren. Sportchef Heini Sommer ist dennoch zuversichtlich, dass das Team sein Ziel erreicht.

Trotz Niederlage immer noch auf dem richtigen Weg: Trainer Marek Lébl gibt den ULA-Akteuren im Spiel gegen Ticino Anweisungen.
Trotz Niederlage immer noch auf dem richtigen Weg: Trainer Marek Lébl gibt den ULA-Akteuren im Spiel gegen Ticino Anweisungen.
Marcel Bieri

Die Ausgangslage für Unihockey Langenthal-Aarwangen (ULA) war vielversprechend. Die Oberaargauer hätten im Heimspiel gegen Ticino einen direkten Konkurrenten im Strichkampf entscheidend distanzieren können. Bei optimalem Verlauf der Runde hätte ULA sich gar am Wochenende bereits für die Playoffs qualifizieren können. Dieses Szenario trat jedoch nicht ein, im Gegenteil. ULA verlor sein Heimspiel gegen Ticino 3:7, Kantons­rivale Schüpbach gewann gegen Basel 8:5. Der Abstand der Oberaargauer auf die neuntplatzierten Emmentaler ist auf vier Punkte geschrumpft, vier Runden sind in der Qualifikation noch zu spielen.

Zu passiv

«In den ersten zwei Dritteln haben wir zu passiv gespielt», stellte ULA-Sportchef und Teammanager Heini Sommer fest. Die Gastgeber gerieten 1:5 in Rückstand. Diese Hypothek sollte sich als allzu gross erweisen. «Wir wollten eigentlich anders spielen lassen. Dem Team ist es diesmal nicht gelungen, das Geschehen aktiver zu gestalten», sagt Sommer. Genauer gesagt schaffte dies ULA erst im letzten Spielabschnitt. Mehr als zwischenzeitlich auf 3:5 zu verkürzen, lag aber nicht mehr drin.

Sommer hat jedoch keine Angst, dass die Oberaargauer die gute Ausgangslage noch verspielen werden. Respekt vor der veränderten Situation ist jedoch vorhanden. In der letzten Saison war ULA damit beschäftigt, im Playout den Ligaerhalt zu sichern. Nun ergibt sich die Möglichkeit, den Kampf gegen den Abstieg bereits vorzeitig zu den Akten zu legen. «Es ist eine neue Situation, eine schöne Situation», sagt Sommer. «Aber wir müssen auch lernen, damit umzugehen.» Der Sportchef schöpft jedoch Zuversicht aus der Tatsache, dass es in dieser Saison gelang, mehrere umstrittene Spiele für sich zu entscheiden. «Zudem haben wir keine nennenswerten Absenzen zu verzeichnen.» Alle Schlüsselspieler sind fit. Auch dies ist ein Unterschied zur Vergangenheit.

Zwei Auswärtsspiele

Am nächsten Wochenende stehen zwei Auswärtsspiele auf dem Programm. Am Samstag müssen die Oberaargauer nach Basel reisen, tags darauf an den Zürichsee zu March-Höfe Altendorf. Der zweite Gegner gehört zusammen mit Ticino und Schüpbach zu jener Dreiergruppe von Teams, die hinter ULA (6.) auf den Rängen 7 bis 9 liegen. «Altendorf ist schlecht gestartet, hat aber im Moment einen Lauf», beschreibt Sommer die Ausgangslage für diese wichtige Partie. «Wir haben jedoch an Selbstvertrauen gewonnen. Wir können auch dort gewinnen.»

Spätestens am 12. Februar wird man wissen, ob ULA die Playoffs erreicht hat. Nach den Partien vom Wochenende wird die Meisterschaft für drei Wochen unterbrochen, ehe die zwei letzten Runden anstehen.

ULA - Ticino 3:7 (1:2, 0:3, 2:2)

94 Zuschauer. – Tore: 7. Miilunpalo ( Karlsson) 0:1. 12. Eggerschwiler (Schneeberger) 1:1. 15. Villat (Boggia) 1:2. 24. Vapaniemi (Monighetti) 1:3. 31. Miilunpalo (Vapaniemi) 1:4. 37. Biffi (Vapaniemi) 1:5. 48. Mühlethaler 2:5. 53. Lüthi (Gloor) 3:5. 57. Miilunpalo (Gustavsson) 3:6. 59. Gustavsson (Karlsson) 3:7.

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