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Morddrohungen am Everest und Eiger-Rekord

Bergsteiger Ueli Steck musste in seinem Leben am Limit immer wieder extreme Situationen meistern. Das waren Ueli Stecks Meilensteine.

Leben am Limit: Ueli Steck portraitiert am 11. September 2015 am Fuss einer Kletterwand in Wilderswil.
Leben am Limit: Ueli Steck portraitiert am 11. September 2015 am Fuss einer Kletterwand in Wilderswil.
Christian Beutler, Keystone
Die Leiche Ueli Stecks bei der Überführung in ein Spital nach Kathmandu. (30. April 2017).
Die Leiche Ueli Stecks bei der Überführung in ein Spital nach Kathmandu. (30. April 2017).
EPA/Narendra Shrestha
«Scheitern heisst für mich: wenn ich sterbe und nicht heimkomme», sagte Steck in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger».
«Scheitern heisst für mich: wenn ich sterbe und nicht heimkomme», sagte Steck in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger».
AFP
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November 2015 Der Speedkletterer Ueli Steck holt sich den Rekord an der Eiger-Nordwand von Konkurrent Dani Arnold zurück. Steck klettert die Heckmair-Route in 2 Stunden 22 Minuten und 50 Sekunden. Das ist gut fünf Minuten schneller als der alte Rekord.

Ueli Steck stellt an der Nordwand einen Speedrekord auf. (Quelle: Youtube)

August 2015 Steck besteigt alle 82 Viertausender der Alpen in 61 Tagen. Dabei verzichtet er auf jegliche motorisierte Fortbewegung zwischen den einzelnen Bergen.

Oktober 2013 Steck gelingt solo die Erstbesteigung der Annapurna-Südwand. Es ist damals ein gefeierter Quantensprung im Alpinismus. Er erhält dafür den Bergsteigerpreis Piolet d’Or 2014, doch erntet Kritik, da er den Beweis für die Begehung schuldig bleibt. Lediglich zwei Sherpas bestätigen Monate später, dass sie Stecks Stirnlampe gesehen haben wollen.

April 2013 Steck muss seine Expedition auf den Gipfel des Mount Everest abbrechen. Er und seine Begleiter erhalten Todesdrohungen nachdem sie in einen Streit mit Sherpas geraten.

Da lief alles noch nach Plan: Ueli Steck und sein Bergsteigerfreund Simone Moro äussern sich zu ihrer Expedition in einem Video-Tagebuch. (Quelle: Youtube)

Mai 2008 Steck und Simon Anthamatten machen sich am Annapurna auf, dem Bergsteiger Iñaki Ochoa de Olza zu helfen. Dieser musste etwa 100 Meter vor dem Gipfel wegen Erfrierungen an den Händen aufgeben und war während des Abstiegs in ein Hochlager auf 7400 Meter kollabiert. Steck und sein Begleiter erreichen den in Not geratenen Kollegen, doch der 40-Jährige stirbt an den Folgen eines Gehirnödems.

Mai 2007 Steck versucht eine der schwierigsten Wände des Himalaya, die Südwand des Achttausender Annapurna in Nepal, alleine zu besteigen. Doch er wird von einem Stein getroffen und fällt bewusstlos in die Tiefe.

Übernommen von 20 Minuten, bearbeitet von Tages-Anzeiger.

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