Zum Hauptinhalt springen

Landis beschuldigt Armstrong weiter

Floyd Landis hat am Freitag im amerikanischen Fernsehen seine Doping-Anschuldigungen gegen Lance Armstrong wiederholt.

Schlechte Aussichten: Lance Armstrong wird sich weiterhin mit Doping-Anschuldigungen auseinandersetzen.
Schlechte Aussichten: Lance Armstrong wird sich weiterhin mit Doping-Anschuldigungen auseinandersetzen.
Keystone

Nicht nur habe ihm der siebenfache Tour-de-France-Sieger während der gemeinsamen Zeit beim US-Postal-Team Testosteron-Pflaster gegeben. Er habe auch gesehen, wie Armstrong gedopt habe – darunter mit Eigenblutbehandlungen. Der Auftritt vor einem Millionenpublikum in der Magazin-Sendung «Nightline» signalisiert den Sinneswandel vieler US-Medien im Umgang mit Armstrong.

Der wurde bislang aufgrund seines ungewöhnlichen Comebacks und seiner spektakulären Erfolge für unantastbar gehalten. Bezeichnend für den neuen Wind ist die Beharrlichkeit von Journalisten, die ihn in Widersprüche über seinen Anteil an der Managementfirma verwickelten, die zwischen 1998 und 2004 das US-Postal-Team betrieb. Armstrongs Anwalt Tim Herman wies in der Sendung alle Vorwürfe zurück. Landis sei ein Lügner, der jede Glaubwürdigkeit eingebüsst habe. Die Reaktion des ehemaligen Phonak-Fahrers, der am Wochenende ohne Team und ohne Werbepartner bei einem Rennen in Oregon antrat: «Irgendwann muss man Kindern sagen, dass der Weihnachtsmann nicht echt ist. Ich hasse es, derjenige zu sein, der das tut. Aber so ist es nun mal. Er ist nicht echt.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch